Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
330
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3Z» Geschichte der Kunst.

erscheinet dennoch weiß gekleidet. Cybele wirdvom Marti anuS Capella in Grün gekleidet/ alsdie Göttin der Erde und die Mutter der Geschöpfe.-)Inno/ in Absicht auf die Luft/ welche sie bedeutet,kan himmelblau gekleidet sein; der kurz zuvor gedachteScribent aber führet dieselbe in einem weissen Schleierein. CereS sollte ein gelbes Gewand haben/weil diese die Farbe der reifen Saat ist/ auf welcheauch ihr Beiwort die Gelbe/ beim Home-

ruS abzielet. Pallas hat auf einer mit Farbenausgeführeten Zeichnung eines alten Gemäldes in dervaricanischen Bibliothek/ welche in meinen Denk-malen des Altertums erschienen ist/5) ihrenMantel nicht von himmelblauer Farbe/ wie er inanderen ihren Figuren zu sein pfleget/ sondern esist derselbe feuerroth/ vielleicht in Andeutung ihrerkriegerischen Gesinnung ; den dies war auch die Farbeder Kleidung der Spartaner im Kriege. 6) VenuShat auf einem herculanifchen Gemälde ein fliegendesGewand von goldgelber Farbe/ die in Dunkelgrünspielet/ vielleicht auf ihr Beiwort: die Goldene/zu deuten. ?) Eine Najade hat auf gedachter vati-

,) ii-i-,.

Dem Pluto gab man die schwarze Farbe (CI-iuiI!-All. <Ze rapw pi-osci-p, I. I. V, 7g')/ weil anders die Wortevcreatlu? niajestale IN dieser Stelle nicht ausseinen Aufenthalt im Unt erreiche müßen bezogen wer-den. Mei, er.

2) Oe nu^t. plülol. I. 1. 19.

Z) Iliill. p. 16.

/,) ll?.. K. V v. 5oo. Lcvrg. I. 97.

5) Mumerv

6) ^lian. var. >u5t. I. 6. c. 6. Valcr. Aax. I. 2. c 6. ». 2.

7) kilwre. 6'Lrcol. t. 4. t»v. Z. I. IX. v. Zäz ^