Z26 Geschichte der Kunst.
war/ nämlich Violet oder Violcnfarbc:welche Art Farbe die Griechen durch ein Wort an-deuten/ welches eigentlich Meerfarbe heisset/^)von welcher Art der Purpur von Taranto war;und der andere nnd kostbare Purpur/ nämlich dertyrischc/^) welcher unserm Lake ähnlich war: 2)
Buche r!?tututione purpur-irum, theils durch die Zeug!Nisse airer Autoren, im Zl Kavitel, theils im 2S Kav>>tel durch ein also gefärbtes seidenes Kleid beweiset/ dasin einem alten Grabmale zu Rom gefunden worden, zu-gleich mit einem auch in Purpur gefärbten Kleide vonsehr feiner Wolle. F e a.
Was Bruchstük ist aus Plinins. (I-,. g. Zg üect, 6Z.dttns. Lttlumn. «I«? z,. 6. plin. I. 21. c. 6. secl. 14.)
Plinins nent so gesärbte Kleider vestes von
welches entweder ohne Beiwort, oder mit Hinzusu-gung des Beiworts das gemeine schwarzblauc
Veilchen bedeutet. Die wiener Herausgeber habenans /«.Z--»? ein neugriechisches Wort gemacht,
und die mailändischen lesen „'««»Z-ic, welches eben sofalsch ist. Die Hiiaeinthsarbe wgr dunkler und stärkerals iene Neilchenfarbe. Me>>er.
vcr.°!. 1.2. c. 2. kocliurt. Iüeiv2. l. ji. 7Z0.
Z) liorat. 1.2. cpist 1. v. 207.
Der t»rische Purvur, welcher aus dem in einer weissenSchlundader enthaltenen Saste verschiedener Meerschne-ken bereitet wurde, verdrängte kurz vor Augustus inRom den violsarbenen und rothen Purpur von Tarent.Er glänzte, zweimal gefärbt (diloplios), am schönsten inder Farbe des geronnenen Blutes, dunkelnd imAnsehen, aber im Aussehen schimmernd. Me»er.5) Das, der tnrische Purvur diese Farbe gehabt, stehet manans einem hereulanjschen Gemälde, wo ei» Feldherr,welches Titns scheinet, nebst einer Victoria, beieinem Siegeszeichen vorgestellet ist. Der Mantel desHeerführers des beilegten Volks an dem Siegeszeichen