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4 (1825)
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321
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6 Buch, 1 Kap.

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bekleidete«/ nachgemachet: sondern weil die ältestenEinwohner von Athen, wie Thncydides schreibet/')und auch andere Griechen/ sich in Leinewand klei-deten/^) welches nach dem Herodotus nur vondem Unterkleide der Weiber zu verstehen wäre. ^)Leinewand war noch die Tracht der Weiber zu Athennicht lange vor den Zeiten besageter Scribenteii/^)und Thueydides zeiget in seiner Beschreibung derPest zu Athen Hemden von sehr seiner Leinewandan. 5) Will jemand an weiblichen Figuren das/ wasLeinewand scheinen könte/ für leichtes Zeug halten,so ändert sich dadurch die Sache nicht: unterdessenmuß die Leinewand eine häufige Tracht unter denGriechen geblieben sein / da in der Gegend um Elis der

1) 1^. >. c. 6.

2) Zept. contra l'Ilelz. V. 1047. I'hcocr. Icl^I!. II.V.7Z.

Z) I.. !>. c. 87.

Nicht aller griechischen Weiber/ sondern nur dera t h e n i en si sch e n und ionischen. Alle Weiberdorischen Stammes waren in den ältesten ZeitenX«/ Meyer u. Sieb elis.

4) IZin-Ip, IZzct'Ii. v. gig.

Aus dieser Stelle folgt nichts für des Autors Be-hauptung; den der Schauvlaz der Bakchantinen istim thebanischen Lande, und Peutheus, deni der Boteräth, Frauenkleidung von Leinwand anzulcgen, gehörtzum mythischcn Zeitalter. Nur in so seru würde dieStelle anwendbar sein, als man mit Grunde annehmenkönte, Euripides habe eine Tracht der Weiber zuseiner Zeit auf die der Weiber zu des PentheuiZeit übertragen; wie sich den dieser Dichter oft Ana-chronismen der Art erlaubt. Me»er.

Fea

bedeutet sowohl feine Leinwand und Mus-selin, als auch ei» Hemd aus solchen« Zeuge. (Lonk.poUnx, VII. 72.) Meyer.