Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
312
Einzelbild herunterladen
 

Zi2 Geschichte der Kunst.

selbe die Degenscheide/ daß also in der mangeln-den rechten Hand der Degen muß gewesen sein.Die Bildung ist einem Alexander in allem sehrähnlich/ und um die Haare ist ein Diadema geleget.Diese Figur ist/ von dem Fußgcstclle an/ einen rö-mischen Palm und zehen Zolle hoch. Das anderePferd wurde ebenfalls verstümmelt/ und ohne Figurgefunden; aber alle beide sind von der schönstenForm/ und auf das feinste ausgearbeitet. Nach die-ser Zeit aber ist daselbst ein Pferd von gleicherGröße nebst einer reitenden A mazo n e entdeket/ sodaß die Brust des springenden Pferdes auf einerHerme ruhete. 4) Schön gezeichnet sind die Pferdeauf einigen svrakusischen und andern Münze»/ undder Künstler/ welcher die drei ersten Buchstabenseines Namens unter einem Pferdekopfe auf einemCarniole des stoschischcn Musei gefezet/ war fei-nes' Verständnisses und des Beifalls der Kennergewiß. 5)

§. <.'2. ES ist hier bei Gelegenheit zu merkeil/wie ich an einem andern Orte angezeiget/ 6) daßdie allen Künstler über die Bewegung der Pferde/das ist! über die Art und Folge der Beine im Auf-heben/ nicht einig waren/ eben so wenig/ wie eseinige neuere Scribenten sind/ welche diesen Punkt

In der linke» Hand hält sie den Zügel, die Degen-scheide hängt unter dem linken Arm an einem überdie rechte Schulter lausenden Wehrgeliänge. Meyer.

2) Wie auch gegenwärtig ist- Fea.

3) Lrvn2> (i^rcvluno, t. 2. tav, 65. Fea.

tav. 6Z 64.

S) lBe schreib, d, ge schnitt. Steine/ 7 Kl. j Nnm.Denkmale, unter den Vignetten Numero

6> tBe schreib, d. geschnitt, Steine/ 2 Kl. tZ?tt'tl>,Num,Z