Z Buch/ 6 Kap. an
kan in der Natur nicht wohlgebildeter und geist-reicher sein. Die vier Pferde von Erzt an demWagen, welcher auf dem hereulanischen Theaterstand/ waren schön, aber von leichtem Schlage, wiedie Pferde aus der Barbarei sind: aus diesen Pfer-den ist ein ganzes zusammengesezet auf dem Hofedes königlichen Mnsei zu Portici zu sehen. >) Zweiandere kleine Pferde von Erzt in eben diesem Mn-seo sind unter die seltensten Stüke desselben zu zäh-len. Das erste mit dessen Reiter wurde im Mai176t im Herculano gefunden , aber es mangelten andemselben alle vier Beine, wie auch an der Figur,nebst dem rechten Arme: die Base desselben aber istvorhanden, und mit Silber ausgeleget. ^) DasPferd ist zween neapelsche Palmen lang, im Galopvorgestellet, ruhet auf einem Steuerruder, und eShat die Angen, wie auch eine Rose an den Zügelnauf der Stirne, und einen Kopf der Medusa aufdem Brustriemen, von Silber; die Zügel selbst sindvon Kupfer. Die zu Pferde sizende Figur, dieAlexander dem Großen ähnlich ist, hat eben-falls die Augen von Silber, und der Mantel istmit einem silbernen Hefte auf der rechten Schulterzusammengehänget. Hn der linken Hand halt die-
j) In der wiener Ausgabe steht S. ZS7, vermuthlichdurch eine» Drukfehler, anstatt vier Pferde, sechsPferde, welches aber unrichtig zu fein scheint. ImMufeo (lZronüi, t. 2. 66 ) findet sich das angeführteaus uberbleibfeln znfammengefezte Pferd abgebildet. sMa»Vergleiche das Send sch reiben a n B r n hl. §. Z? —4l.) Dorr fezt der Autor noch hinzu: „ Einige be>i, hauvten, daß es drei Bigä gewefeü, olÄ' drei„ Wagen, jeder mit zwei Pferden. " Meyer.
Hier ist gemeldet, das; man eS am 22 Oktober inden Ausgrabungen zu Portici gesunde». F e a.