Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
296
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Geschichte der Kunst.

für eine allgemein»: Eigenschaft der Schönheit ge-halten/ und mit solcher Brust bildet sich der Va-ter der Dichter den Neptun u§/^) und nachdemselben den A g a m e m non ; 2) so wünschete A n a-kreon dieselbe an dem Bilde dessen/ den er lie-bele, zu sehen.

§. 7. Die Brust oder der Busen weiblicherFiguren ist niemals überflüssig begäbet: und Ba-llier ist übel berichtet, wen er in Beschreibung derFigur der Ceres saget/ daß dieselbe mit großenBrüsten vorgestellet worden;^) eS muß derselbeeine neue Ceres für eine alte angesehen haben.Die Form der Brüste ist an göttlichen Figuren umso mehr jungfräulich/ da überhaupt die Schönheitderselben in dem mäßigen WachStumc gesezet wur-de/ und man gebrauchte einen Stein aus der InselNaxus/ welcher fein geschabet und aufgeleget dieaufschwellende Größe derselben verhindern sollte. 5)Eine jungfräuliche Brust wird von Dichtern mit un-reifen Trauben verglichen; 6) und die mäßige Erho-benheit derselben an Nymphen bedeutet Vale-rius FlaccuS durch das Wort okscur», ?) wener saget:

1) Die Brust war dem NcptunuS gewidmet, und wirfinde» die Kvvfe desselben auf alten geschnittenen Steineilbis unter die Brust, welches bei andern GottheitenNicht so gewöhnlich ist. Winckelnia ».

lBe schreib. d. geschnitt. Steine, 2K. ? Abth.I

2) ix. L. II. v. 479. Meyer.

Z) (Iszzauli, aniiiiZllverz. in I. c. >0. in iine.

4) t. 2. I. 4. c. 11. x. 47 >.

6) Oioscvri<I. 1.5 c. >63, p. zgg.

k) Hx-ocr. I6M. XI. v. 21. O!onz-s. l. i. v. 71.

7) sFca will odicursiu Nlsmmlllu lieber Vom bedcktenBusen verstehend