Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
293
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5 Buch/ 6 Kap. 29z

Handen, eine an dem Hermaphroditen, in derVilla Borghese, und alle beide Hände, welchessehr selten, ja einzig ist, an gedachter Figur derHerse. Ich rede hier von Statuen und von Fi-guren in Lebensgröße, nicht von erhobenen Werken.

K. Z. Die schönsten jugendlichen Kniee undBeine unseres Geschlechts hat unstreitig, wie icheS einsehe, derApoll 0 Sau rokton 0 S in der VillaBorghese; ein Apollo mit einem Schwane zudessen Füßen, und VakchuS, beide in der VillaMediciS, ungleichen ein ähnlicher Apollo indem Palaste Farnese; die schönsten Beine allerweiblichen Figuren in Rom hat die schöne Th e--tiS^) in der Villa Albani, welche ich im zwei-ten Theile beschreiben werdet) Die Kniee sind an

Vollkommen erhalten; deßgleichen im Museo Pio-Clemeutiuo eine Muse, und so wurden sich aus je-der ansehnlichen Nutikensamlung erhaltene antike Händeangeben lassen. Me»er.

t) Im Museo Pio-Clcmcntino sind Hände undFüfje antik an einem jungen, das Parazoniumhaltende» Cäsar, und a» dem sizenden Kinde mitder Gans. In demselben Museo befindet sich unterden Vruchstüken der rechte wohlerhaltene ?l rm und dieHand einer Pallas; eben so haben die berühmtestenStatuen antike Füsie. Zwei weibliche Hände Von na-türlicher Größe aus »arischem Marmor, die schönsten,welche man sehen kaii, wurden vor einigen Jahren ge-funden , und sind im Bestie des Fürsten Borghese.Die rechte Hand hält einen Schmetterling, und die linkeeine Flöte. In der Nähe von dem Srte, wo die Hän-de ausgegraben worden, fand sich eine kleine Fakel, aufwelcher vielleicht der Schmetterling gesessen hatte, um dieLiebe anzudeuten, welche die Seele erwärmt. F ea.

2) Nach Hirt ist es eine Venus Euvlöa. Siebelis.

Z) U2 V. 2 K. 4 §.1

Zu den allerschöusten Beinen jugendlicher Figuren istbillig auch das rechte am ältern Sohne des Laokoon