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4 (1825)
Entstehung
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287
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5 Buch/ 5 Kap.

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sicn Fleisse ausgearbeitet/ anstatt daß die Neuerenihre Haare kaum angedeutet haben/ wie sonderlichan weiblichen Köpfen zu tadeln ist. ES fehlet da-her in diesem Theile Licht und Schatten/ welchesdurch niedrige Furchen nicht entstehen kaii/ und ob-gleich die neueren Haare/ wen sie angestrichene odergebundene Haare anzeigen sollen / der Wahrheit nä-her kommen/ welches eine von den Ursachen derwenigen Ausarbeitung scheinen könte: so erforderthingegen die Kunst auch solche Haare in tiefen Krüm-mungen zu ziehen/ uud hier können die Köpfe derAmazonen/ an welchen keine Loken find/ daSMuster fein. Ferner ist ein gewisser Schlag vonHaare«/ der den Satyrs oder den Faunen ei-gen ist/ wie ich hernach anzeigen werde/ fast allge-mein unter den neueren Künstlern an mänlichenKöpfen Mode geworden; vermuthlich weil diese Haa-re ihnen wenigere Mühe kosten/ und dieser Stylscheinet sonderlich durch den Algardi eingeführetzu fein.

§.39. Die Haare der Faune oder der jungenSatyre sind straubicht und krümmen sich wenig anihren Spizen (solches Haar hieß bei den Griechenund beim S u e t o n i u 6 cspillus leuiter ill-tlexus, l) weil man au ihnen gleichsam eine ArtZiegenhaare vorstellen wollen/ indem man denalten Satyrs oder den Figuren der Pane Zie-

la, wo mit der Kunst auch der Fleiß in der Ausarbei-tung erlosch. Nun wird alles nachläßiger und roher,bis man endlich an den Bildnissen und andern Werken,welche wahrend Constantins Negirung, wie auchkur; vor und nachher, verfertigt lind, anstatt charakteri-stischer Darstellung der Haare nur unregelmäßig einge-bohrte Löcher gewalzx wird, die, als Masse betrachtet,Wespennestern ähnlich sehe». M e >> e r.») In ^.uguzt, c> 7g.