Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
284
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28i - Geschichte der Kunst.

Secte/ zu erkennen! den es war derselbe in seinerJugend ein berühmter Pankratiaste gewesen,und er ist/ so viel ich mich erinnere/ der einzige ,unter den Philosophen/ von welchem dieses berich-tet wird. Da nun derselbe nach dem LaertiuSzerquetschete Ohren hattet) und noch nachher/ daer diesen Leibesübungen entsaget hatte/ die völligeGestalt eines Ringers zeigete: -r-c

wird meine Benennung dieserH e r m e dadurch sehr wahrscheinlich. 2) Ich schließe fer-ner aus so geforincten Ohren des schönen Brustbildeseines Jünglings von Erzt in dem herculanischen Mu-se»/ welches die Gestalt der Hermen hat/ und mitdem Namen des Künstlers/ des Apollonins einesSohns des Archias aus Athen/ bezeichnet ist/^)daß hier das Bild eines jungen NingerS/ undnicht der Kaiser Augu stu S in seiner Jugend/ demes ausserdem nicht ahnlich ist/ vorgestellet sei. Zu-lezt merke ich an/ daß eine Statue in dem Mu- ^seo Cavitolino/4) die man einen Pankratia-sten nennet/ keine solche Person sein könne/ weildieselbe die beschriebene Form der Ohren nicht hat.

i) l. Z> scgm. 67. Fea.

Z) Bisconti sagt (Mu5. ?io-ciem. t. 6. P,2I. not,nian lese auf der diesem Kovfe spärer angefügten Hermeden Namen Xenokrates. I» Hinsicht der Ohren habesich der Autor geirrt, und sie wären eigentlich nicht a th>le tisch geformt/ oder wie an Pankratiaste», son-dern nur inorvelig und runzlig (r-Agrin-wie es dem Kofe eines alten hagern Mannes zu-komme. Me»er.z) Lr»n/>i (I'lZi-colonu, luv. 46 IMan Vergleiche denVersuch einer Alleg 0 rie, §. 7 15. Ein Ohr derPaukratiasten ist in den Denkmalen unter NU'mero <!Z abgebildet.?

4) Aus. t. Z. tav. 61.