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Herkules. Der Schlauch/ den diese Figur aufder linken Achsel trägt/ scheinet einen HerkuleS/mit dem Beinamen der Säufer/ abzubilden. Ichglaube als»/ wen Plinius die Statue des Dio«xippus anführet/5) welcher im Pankratio gleich-sam ohne Mühe oder Widerstand Sieger geworden/daß die Ohren an derselben nicht Ringern ähnlichgebildet gewesen/ und daß diese Figur sich dadurchvon den Statuen anderer Pankratiasten unter-schieden habe.
§. 36. Durch eben solche Ohren werden einigeder schönsten Statuen des Altertums/ die Pankra-tiasten vorstelleten/ und Werke des Myron, desPytl>agoraS und des Leochares waren/ »ndder schöne Antolykus bezeichnet gewesen sein; 2)e§ ist auch das rechte Ohr des irrig sogenantenFechters in der Villa Borghese also gestaltet/ Hwelches man noch nicht bemerket hatte/ da das lin-ke mangelhafte Ohr ergänzet wurde. Beide so ge-sormete Ohren siehet man an einer jungen heroi-schen Statue in der Villa Albani/ und an einerähnlichen Statue/ die ehemals im Palaste Verospistand/ und sich izo in dem Mnseo Herrn H ein richHennings zu London befindet. Durch solche Oh-ren glaube ich in einer Herme eines Philosophen/in der Villa Albani/ den Philosophen Lykon/den Nachfolger des Strato, in der peripatetifchen
») k.. 35. c. I I. sect. Z6. n. 32. Oivxi^um, c^ui pancra»>io Olympia citia pulvci'is taclum (ljuod vocant axc-vicit.
2) ?Iill> I. Z4. c. g. sect. Ig. II. 17. Melier.
Z) Dir Vemerkung über das eine antike Pankratiasten-vhr am borg he sisch en Fechter ist richtig; abernicht das linke Ohr ist ergänzt/ sondern das rechte,SZ! e»e r.