Geschichte der Kunst.
Schwierigkeit auszuweichen, sich mit einem allgemei-nen Ausdruke zu helfen gesuchet habe, indem ergegeben hat: alklelico erat k»biru.^)§.32. PhilostratuS redet hier vermuthlichwie aus dem Munde des Plato , ?) wo dieser denSokrateS folgende Frage an den KallikleS thunlässet: »Sage mir/ ob die Athenienscr vom Pe-» rikleS besser gemachet worden sind / oder vielmehr„ geschwäzig und lasterhaft?" worauf KallikleSalso antwortet: „Wer wird dieses sagen/ als nur.«diejenigen/ welche die Ohren zerschlagen ha-„ ben: " das
ist: Leute/ die nichts anderes wissen/ alsauf dem Kampfplaze zu schlagen. Dieseszielet vermuthlich auf die Spartaner/ als welcheweniger als andere den Künsten zugethan wäre»,die Pe rikleS in Athen emporgebracht hatte/ undmehr die Übungen deS Leibes schäzctcu/ ob eS gleichSerranus ganz entfernet von meiner Meinungalso nbersezet hat : IiWe »uclis sl> iis, ^»i kractas ol>-tusasi^lie isris rurriori^us »ures Iialzcnrz daS ist : ,, die-„ seS körest du von denen sagen/ die von solchem„ Geschwaze die Ohren voll haben. " Den meineMuthmaßung/ in Absicht auf die Spartaner/gründet sich auf eine andere Stelle des Plato indessen P ro tagoraS/2) wo unter den Eigenschaf-ren/ welche die Spartaner von den übrigen Grie-
t) Hier ist dem Slearius/ so viel dessen Ausgabe dr»Philostratus auch zu wünschen übrig UM, olme Zwei-sel Unrecht geschehen, da dieser sast dasselbe sagt, waider Autor im Paragravhe 32. Me>>er.
Ncillilorlli, p. ^zg. Meyer.
Z) ^ Z42. F e a.