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Geschichte der Kunst.
In Anzeigung der Eigenschaft der Schönheit derAugenbrannen/ die Perron in s in folgenden Wor-ten gibt! 8»^viciIiÄ USI^UL !>cl nialsrum seri^lurnui
curreuiik, et misus eon^nio lurninurn ^ei^e ^ermixta,
glaube ich/ man könne/ anstatt scriptui-am, welchesnichts bedeutet/ das Wort stiicturam sczen,^) ohn-geachtet ich weiß/ daß in dem Verstände/ wo -tn»t»ra bei den Scribenten vorköiiit/ dasselbe hier nichtanzubringen ist. Wen man aber demselben die Be-deutung des Worts wovon jenes hergelei-tet ist/ gibt/ würde Perronins haben sagen wol- jlen: „ bis' an die Gränzen der Baken über den j„ Wangen; " den -trinx«-,-« Heisset auch so viel alsrsclere, das ist: genau und dicht vorbei-strei ch en.
§. 26. Die Andeutung der Augenbrannen/ d>,Sist: ihrer Härchen/ weil dieselben kein wesentlichesTheil sind/ kau an Köpfen bestimter Personen so-wohl als idealischer Figuren von dem Maler wievon dem Bildhauer »vergangen werden / wie diesesvom Raphael und vom Annibal ClN'acci ge-schehen ist. An den schönsten Köpfen in Marmorsind wenigstens die Augenbrannen nicht angegebenin abgesonderten Härchen. Augenbrannen/ die zu-sammenlaufen/ sind bereits erwähnet; ichhabe mich gegen dieselben erkläret und mich hier
olso, was mich dem Worte am angemes-
senste» scheint, die Stelle von dem schütten Schwungoder der Wölbung/ welche Praxiteles dem Nanddes Augenknochens, wo sonst die Angenbrauuen stehe»,gegeben hat, zu Verstehe». M e»er,
>) 8,it)ric, c. i2<?> p, 6oZ. Fea.
2) Nur die Ausgabe von Burman hat scrixturar», all! ^andern Ztriclursm. Fea.
Z) r-t B. 2 K. ZZ §,Z