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zogen und empfindlicher angegeben. An den Köpfenvon Erzt in dem hereulanischen Museo sind an demRunde der Angenlieder Svnren/ daß die Härchenderselben mit kleinen eingesezeten Spizen
angedeutet gewesen.
§. 2^. Die Schönheit der Augen selbst wirddurch die Augenbraunen erhoben und gleichsam ge-krönet/ die desto schöner sind / in je dünneren Fadenvon Härchen dieselben gezogen erscheine» / t) welchesin der Kunst an den schönsten Köpfen die schneiden-de Schärfe des Knochens über den Augen andeutet. 2)Bei den Griechen hießen dieselben Au gen brau-nen der Gratien.^) Wen fie aber sehr gewölbetwaren, wurden sie mit einem gespa mieten Bo-gen/ oder mit Schlicken verglichen / ^) und stndniemals für schön gehalten worden. 5) Jenes istwelches LuciannS an den Kö-pfen des Praxiteles besonders schön fand. 6)
t) Nach dem Worte Härchen fugt der Autor in derersten Ausgabe S. l7S. noch hinzu: „wie sich die-„ selbe in der schönste» Natur also findet. (Su-uz-s, vo),.„«>2. p> ?5.)" welches im Texte keinen beauemen Plazfinden ka». Me»er.
2) VirA. I. g. v. 63.
Z) IVvinc». Inscript. 126. dass, I. k'udrcttl Inscript. c. 4.
622. n. 4^3.
S) In Toscana werden Personen mit solchen Augenbrau-nen stuxvri genant. Winckelman.
Er spricht blos von der knidischen Venus. Fea.
Er kaii die s ch n ei d e n d e Sck> ärfe des Knochensüber dem Auge an den Köpfen des Prari»teles nicht genieint haben/ weil derselbe die Augen«knochen nicht mehr scharf angedeutet hat. Es wärc