Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
256
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256 Geschichte der Kunst.

einem Flötenspieler auf einem herculanischen Gemäldeden Mund also verbunden; und eS zeiget sich anbeiden, daß eine schmale Binde war, die

über den Mund und über die Obren gezogen undhinterwärts am Haupte gebunden war, so daß die-selbe mit der Verhüllung des Kopfs/ von welchemdie Rede ist/ nichts zu schaffen hat.

ß. i-i. ES verdienet unterdessen dieser Kopf/ daer der einzige in seiner Art ist/ eine weitere Unter-suchung/ um durch Muthmaßungen näher zu der ei-gentlichen Bedeutung desselben zu gelangen; und indieser Absicht vergleiche man dieses Bild mit dciiKöpfen eines jungen HerkuleS/ so wird sich einevollkommene Ähnlichkeit entdeken. Die Stirn erhe-bet sich an demselben mit der gewöhnlichen Rundungund Großheit; die vorderen Haare der Stirn sind,wie ich vorher gemeldet habe, beschaffen / und einTheil der Wangen fängt an sich zu bekleiden bisan das Ohr: herunter >5 ^

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Lui ^irims Ham Iiunc verriant IsiniAive m»Ise;

welches nach einer alten Bemerkung den Bart anmel-det. 3) Ja/ das Ohr scheinet dem Pa nkratiasten-ohre des Herkules ähnlich.

§. 15. Wohin aber werde ich das Tuch deuten,welches unseren Kopf verhüllet/ und was für einVerhältniß kan dasselbe mit dem Herkules haben?

l) , t. 4. tav. 42. ,

Den Mundriemen der Flötenspieler sieht man auiblin einer jugendlichen lang bekleideten Figur/ auf einembemalten Gksäke in Hamiltons erster, von d'H an>«arville herausgegebenen Samlung/ (t. 1, xl, 124,>und an einem kleinen Faun von Bronze/ dessen Kopfunter Numero 5t der Abbildungen steht. Meyer.«) pliiloztfst, I. I. Icon. >0. p. 77g,Z) XI. Z>g. Virg. VIII. lkv>) ^nulccia,

t. 2. 11. 21. x. l 14.