5 Buch, 5 Kap. 255
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in Ägypten und Vater der berühmten Kleopatra,mit dem Beinamen Aulete6/ das ist: der Flöten-spieler/ weil er liebete die Flöte zu blasen; i)und daß das Tuch, welches das untere Gesicht ver--^ hüllet/ (den um die übrige Verhüllung des Kopfi?^ und der Schulter ist man unbekümmert gewesen)I die Binde/ H-f/Zc--- und genant, sei/ die dieFlötenspieler sich über den Mund banden/ durchderen Öfnung sie die Flöten bis zum Munde füh-reien. Dieses Vorgeben könte einen Schein gewin-ne»/ wen wir von dieser Binde keinen deutlichenBegrif hatten; wir sehen dieselbe aber auf einemdreiseitigen Altare im Campidoglio/ wo ein Faun/indem er zwo Flöten bläset/ diese Binde über denMund geleget hat/ dessen Kopf in verschiedenenBüchern gestochen ist/ und also dem Verfasser jenerAbhandlung betaut sein muß. Wir sehen auch
>) I. 17, p. 1146.
2) Das dreiseitige Werk steht im Palaste t>er Conservat»,ren im Campidoglio zu Rom und ist von treslicher Ar-Veit. Aus einer Seite ist der Faun, welcher zweiFlöten bläst, vorgestellt; er hat eine Binde iiber denMund. Aus der zweiten gewahrt man wieder einenFaun, und aus der dritten eine Bakchantin. DieZieraten unter diesem Basrelief, welche aus Schnör-keln und Chimären bestehen und als Füße dienen,scheinen eine Nachahmung des ältern griechischen Ge-schmus. Meyer.
Dieser Autor (I. 2. c, 6. p. 67 ), wieder abgedruktmit Polenus in den Supplementen zum IKesaur» ->nü-Huiwtuiu (t> Z. p, 55Z.), gibt nur zwei Figuren, einezur Seite der anderen, welche die Flöte blasen, ohneeine Binde auf dem Munde zu haben, an. Winckel-mau wollte vielleicht den Bartholiuns (6« likiizvetcr) ansuhren, wo der von ihm gedachte Kopf abge-bildet ist. (1'sb. 2. x> ?oi>) Fea.