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Geschichte der Kunst.
wollte/ von der Stirne hinaufgestrichen/ und fallenseitwärts bogenweiS in verschiedenen Abtheilungenwiederum herunter. Diese Art hinaufgestrichencrHaare nennet PlutarchuS «v«?--).!,,'da wo er in dem Leben des Pompejus saget/ daßdieser die Haare wie Alexander getragen habe/')worüber ich im zweiten Theile dieser Geschichtemeine Bemerkung mittheilen werde.
§. t2. Die Bemerkung der kurzen und vorwärtsgekrümmeten Haare auf der Stirne des HerkuleS/um den ferneren Nuzen derselben zu zeigen/ kaninsbesondere angewendet werden bei einem jugend-lichen Kopfe nebst der Schulter/ welcher in einemSteine des Musei des Königs von Frankreich ge-schnitten ist. 2) Dieser Kovf zeiget eine Figur diemit einem dünnen durchsichtigen Gewände bekleidetist/ welches von der Schulter bis oben auf denKovf hinaufgezogen/ und auch über den Lorbeerkranz/der das Haupt umgibt; und zu gleicher Zeit verhül-let dasselbe den unteren Theil des Gesichts bis überdie Spize der Nase / dergestalt, daß die Züge diesesTheils unter solchem Schleier deutlich ausgedrüketund kentlich sind.
§. 13. Es ist über diesen Stein eine besondereAbhandlung geschrieben/ 5) in welcher vorgegebenwird/ c§ sei hier abgebildet PtolemäuS, König
1) In poinxeio, x. 6o3. 2.)
2) U l V. i K. 21 §.1
3) Nariette, ?!erre8 gravees , t. 1. p. 379.
4) Dieser Amethyst war im Kabinet des Herzogs von
Orleans. (Oescription <^kiriet 6u> Oue Orlosiis, vol. 2. xl. »i. x. 3i.) Jansen.
5) Lsudeiot Osirval , Oissert. 8UI' uiie Pierre ßravee 6llLa^üiet äe Alaäame. ?aris, »696. L.