Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
215
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5 Buch/ 3 Kap.

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nigcm/ sondern Wenig mit Viel angedeutet ha-ben, welches die Alten ------.oci/H-v?---»? nennen würden/

, und von ihren Auslegern würde erklarer worden sein?-s oder : der

unzeitig den Thyrsus gebraucht/ oder mitdemselben erscheinet/ nämlich auf der Schau-bühne/ weil nur allein die tragischen Personenden Thyrsus zu führen pflegeten; folglich bedeu-tet dieses Wort jemand/ der in Sachen soceoIiis coUiurao inceclit, und Sachen über ihr Gebüraufblähet. Ich schiebe diese Erklärung hier ei»/weil ich glaube/ daß die eigentliche Bedeutung desWorts von den Auslegern des Longi-

' nus nicht gegeben worden sei;') unterdessen köntedieses Wort das Tadelhafte in dem AuSdrukeder mehresten neueren Künstler bezeichnen. Den ihreFiguren sind in ihren Handlungen wie die Comiciauf den Schaupläzen der Alten / welche / um sich beiHellem Tage auch dem Geringsten vom Pöbel an demäussersten Ende verständlich zu mache»/ die Wahrheitüber ihre Gränzen aufblähen'müßen / und der Aus-druk des Gesichts gleichet den Masken der Alten/die aus eben dem Grunde ungestaltet waren. Dieserübertriebene Ausdruk wird selbst in einer Schrift/ diein den Händen junger Anfänger in der Kunst ist/gelehret/ nämlich in Karls le Brün Abhand-lung von den Leidenschaften. In den Zeich-nungen zu denselben ist nicht allein der äusserste Gradder Leidenschaften in die Gesichter geleget/ sondernin etlichen sind dieselben bis zur Raserei vorgestel-let. Man glaubet den AuSdruk zu lehren auf dieArt/ wie Diogenes lebete: -) ich mache es> sagetc

>) Iilinx'in Lttlzlim. üect, z. p, I2>

lMnn vergleiche im t B^uidc Z2 S>Z2) Oinx, I.aerl, I. 6cct. j>. ZZ2.