2^ Geschichte der Kunst.
sein.!) In solcher Betrachtung ist Heku baauf einem kurz zuvor angeführeten erhobenen Werke zuGrotta Ferrata abgebildet/ wie sie die Stirn ihres ge-beugeten Haupts' mit der rechten Hand berühret, zumZeichen ihrer äussersten Traurigkeit/ welches in dersel-ben oder im tiefen Nachdenken der Znstinct zuthun veranlasset. In der Größe dieses ihres Schmer-zenS neben dem erblasseten Körper des HektorS/ihres Sohns, vergießet dieselbe keine Thränen/ wel-che/ wo die Betrübniß in der Verzweifelung versen-ket ist/ zurükgepresset werden/ wie Seneea der An-dro mache sagen lässet.^)
I^evis sumus,
8i ücnrl» psiimur.
K. 23. Die Weisheit der alten Künstler imAuSdruke zeiget sich in mehrcrem Lichte durch da-Gegentheil in den Werken des größten Theils derKünstler neuerer Zeiten/ welche nichtViel mit We-
j) Bei den alte» Römern war daS Sumbol auf Münze»und andern Denkmalen für die Eroberung einerProvinz eine sizende Frau, den Kopf auf die Handund dcn Ellenbogen über dem angezogene» Knie stnzend ; soist die Eroberung von Judäa auf so viele» Mün-zen des Vespa sia»§ und Titus s»nibolisch vorgestellt/
n. >. 2.) eben so die Eroberung von Germanien(t. >21. n> 6.)/ von Sarmatie» 12S. ». 10.);»nd Von Dacie» auf eittei» schönen Basrelief unterder Statue der koniü iriu»>pl>an« im Palaste der Conser-vatori im Campidoglio. Dennocli wage ich es nicht, dieÄchtheit der von dem Autor angefüllten Münze in Zwei-fel zu stellen, weil täglich alte Münzen von bisher un-bekantem Gepräge gesunden werden. Fea.
2) 'l'ro!»!. v. /jog — /j>o.
Man Verglkiche iie vorläufige Abhandlung,>> K. ZZ §.^I