5 Buch/ 3 Kap. 20!)
dieser That in Marmor ist Medea noch wie inZweifel über die Ausführung dieser Nache. i)
§.17. Nach ähnliche» Grundsäzen suchetett dieweisesten unter den alten Künstlern das Ungestaltetezu vermeiden/ und entferneten sich viel eher vonder Wahrheit der Bilder/ als von der Schönheit/wie dieses unter anderen an der Hekuba auf einemerhobenen Werke meiner Denkmale des Alter-tums zu bemerken ist. 2) Den da diese betagete Kö-nigin von Troja insgemein / und insbesondere inihrer Statue im Museo Capitolinv/ und aufeiner zerstümmelten erhobenen Arbeit in der AbteiGrotta Ferrata/ voll von Runzeln im Gesichte/ undauf einem anderen Marmor/ in der Villa Panfi-li/ welcher gleichfalls in dem dritten Bandes ge-dachter Denkmale erscheinen wird/ mit langen,schlaffen und hängenden Brüsten gebildet ist: so sie-het man dieselbe auf dem zuerst gemeldeten Werkeals eine Frau, die kaum an dieRükkehr ihrer Blü-the gelanget ist. Mit eben dieser Betrachtung willauf dem angeführeten schönsten irdenen Gefäße derhamilto nischen Samluug die Figur der Medeabeurtheilt werde»/ indem dieselbe nicht älter alsihre Tochter gebildet ist.
ß. 18. Berühmte Männer und regirende Perso-nen sind in einer würdigen Fassung vorgestellet/ undwie dieselben vor den Augen aller Welt erscheinenwürden. Die Statuen römischer Kaiserine-n gleichen
vorgekommen/ in den Anmerkungen über die Bau-kunst der Alten, im 2 K. 25 §.I
1) lDenk male/ Numero
2) sNumero 1^5>)
S) dieser Band nie erschiene»/ist mehnnal erwähnt Z
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