5 Buch, 3 Kap.
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auf der sogenanten trojanischen Tafel imMu-seo Ca p i t o l i ii o i) und auf verschiedenen geschnit-tenen Steinen gebildet. Es findet sich aber den-noch eine alte Glaspaste/ die von einem Cameo ge-nommen ist/ welche den Inhalt der Tragödie desAjax vom Sophokles vorstellet/ nämlich denAjax/ der einen grosien Widder tödet/ nebst zweenHirten und dem UlysseS/ welchem Pallas dieseWuth jenes seines Feindes zeiget. Dieses selteneStük wird künftig in dem dritten Bande meinerDenkmale des Altertums erscheinen.^)
Z. 16. Im weiblichen Geschlechte insbesonderebefolgeten die Künstler den in allen bekanten Trau-erspielen der Alten beobachteten und vom Aristo-teles gelehreten Grundsaz: Weiber nicht so vorzu-stellen/ daß sie aus der Eigenschaft ihres Geschlechtsgehen/ oder dieselben über die Maße herzhaft undgrausam auszufü ren.^) In dieser Absicht/ wo derMord des AgamemnonS abgebildet worden,erscheinet Klytemn ä stra bei dieser That wie vonferne, und in einem anderen Zimmer/ und hält nurdie Fakel/ dem Mörder zu leuchten/ ohne Handan ihren Gemahl zu legen. 5) Ein ähnliches Ver-
>) HIus. Opitol. t> 4- tilv, 63. n. go. Man ließt daraufFco.
2) ^Beschreib. d. ge schnitt. Steine/ 3 Kl. 3 ?lbth.2S4 Num.1
Z) lDer dritte Vand, wie schon gesagt, ist nie erschienen.?
4) ?oet. c. i!i> p. 17.
5) sDenkmale, 2 Th. 27 K. <48 Num.Z
Das erhobene Werk ist jenes im Palaste Giustinia-» i, dessen oben s5 B- 2 K. t? §.Z gedacht worden. Alleinder Autor hat sich in der Bedeutung desselbengeirrt, indem nicht die Ermordung Zlgamem-nons, sondern die vom Orestes am Ägisthus und ander Kl »temnästra genommene Rache vorgestellt ist,