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denen silbernen Münzen von SyrakuS im königlichensarnesischen Museo zu Neapel/ übersteigen alleEinbildung; und eben dieses köilte von anderenSchönheiten auf unzähligen Münzen und geschnitte-gen Steinen angezeiget werden.
§. 27. In Bildern der Gottheiten konte auchnichts Niedriges noch Gemeines entworfen werden/weil ihre Bildung unter allen griechischen Künstlerndergestalt allgemein bestimmet war/ daß dieselbescheinet durch ein Gesez vorgeschrieben gewesen zusein. Den ein Kopf eines Jupiters auf Münzenin Jonien/ oder von dorischen Griechen gepräget/ist einem Jupiter auf sicilia nischen/ oderMünzen anderer Städte vollkommen äbnlich; derKopf des A p o l l 0/ des Mercurius/ des Bak-chuS/ eines Liber Pater/ und eines jugendlichenund älteren Herkules sind auf Münzen und Stei-nen sowohl als an Statuen nach einer und ebender-selben Jdea entworfen. Das Gcsez waren die schön-sten Bilder der Götter/ die von den größten Künst-lern hervorgebracht waren/ und diesen durch beson-dere Erscheinungen geoffenbaret zu sein geglaubetwurden/ so wie sich Parrhasius rnhmete/ daßihm Herkules erschienen sei/ in der Gestalt/in welcher er ihn gemalet;') und in eben dieser
i) I. 12. c. i i. so. 62.)— ?Iiii. I. Z5. c. 10. sect.
Z6. n. 5.
Es war Herkules, und nicht Bakchus / tderAutor hatte diesen genant,) von welchem sichParrhasius rühmte/ daß er ihm in der Gestalt er-schienen sei, in welcher er ihn geinalt. Lessing.
sDieser Herkules des Parrhasiu s stand in demalten M i n e r va te mv el zu Lind 0 saus der InselRhodos, und sein Urheber soll solgende Verse, dieAthen aus (I. c.) anfuhrt, darunter gesezt haben: