tso Geschichte der Kunst.
Absteht scheinet O. nintilianuS zu sage»/ daß zuErwekung größerer Ehrfurcht gegen den Jupiterdessen Statue von der Hand des Phidias viel bei-getragen habe, i) Der Jupiter des PhidiaS,die Juno des Polykletus, eine VenuS deSAlkameneS/ und nachher des P ra x i t e le s/ wer-den allen ihren Nachfolgern die würdigsten Urbildergewesen/ und in dieser Gestalt von allen Griechenangenommen und verehret worden sein. Unterdessenkaii die höchste Schönheit/ wie Cotta beim Cice-ro saget/ auch den Göttern nicht in gleichem Gradegegeben werden/-) so wenig als in dem schönstenGemälde von vielen Figuren alle die höchste Schön-heit haben können/ welches nicht mehr statt findet/als in einem Trauerspiele nichts als Helden aufge-führet zu verlangen.
Leonidas Tarentinus sagt ^nzlecia xinet,t, i> p. 2Z0, ».40,) vom Prariteles, daß er seinenberühmten thesvischen Amor so gebildet habe, alser ihn bei der Phryue gesehen. Parmenio riihmettll-ill. t. 2. p, 202. ». 5.) in einem Evigrani auf dieJuno des Polyklet/ dan dieser Künstler alleindie Göttin geschaut und das ihm geoffenbarte Nr,bild den Menschen enthüllt habe, so weites sterb-lichen Augen zu schauen erlaubt sei. Feg u. Meyer,z) Oe nat. Ollvr. I. >. c. 2g,