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«uf geschnittene» Steinen ist ein Cameo in dem kö-niglichen farnesischen Museo zu Neapel/ imglei
terten Augustus zukomme. Die Entscheidung dieseslezten Punktes wollen wir andern nnd Gelehrtere» über-lassen. Allein wegen des MedusenkovsS, welche»der Autor sür den schönsten in Marmor erklärt,hatten wir gern von Visconti die Grunde gehört,warum er ihn für eiue moderne Arbeit halte. Wirhabe» dieses »ach unserer Meinung vorrresüche alte Denk-mal oft mit Anfmerksainkeit und »ie ohne Bewunderungbetrachtet: es ist ein herlich gemischtes Ideal Vo» An-muth und Schreknlß, von sanften Forme» und Wildheitdes Charakters. Die garstige restaurirte Nase und diebeschädigten, ungeschikt ansgeflikte» Live» stören oderschwächen wenistens die gute Wirkung. Das Kin istsehr klein aber weit vorstellend; der Mund groß; dieMundwinkel tief. Die Linie der Stirn und der Anfangder Nase, so weit daS Antike reicht, schwingt und biegtsich sanft und angenehm; die Augen sind geschlvsse»; dieWangen von hübscher Form, nicht sehr ruud, aber mirweicher Aiideutung der Muskeln und Knocken gebildet.Eine wiewohl nur mittelmäßig gerathene Abbildung dererwähnten Statue des fogeuaiiten Perfeus mit diesemM ed n se n h a u v t e im Palaste Lanti steht bei B r a c>
Sehr wahrscheinlich kaute der Autor das berühmteM e d u senh a u pt, eigentlich das Gesicht oder dieMaske der Medusa, nicht, das über Lebensgröße ausweissem Marmor in Hohrelies gearbeitet im PalasteNondinini stand. Dieses vortrefliche Werk ist mitseltnem Fleisse ausgeführt, aber in einem vul strengernSinne, und minder lieblich gedacht als der vorhin er-wähnte Kopf im Palaste Lanti, oder das fchöne kleinein Hohrelief gearbeitete Medusenhauvt auf der Rü-stung eines Brustbildes des Kaifers Hadrianns imMnfeo Cavitolino. Indessen sind die Formen großund sogar schön, obschon sie sich nach des Künstlers Absicht zum Wilden und Schrekende» »eigen. Zu solchemZweke sind auch i» den, geösnetc» gifthanchcnden Mundedie Zähne angegeben. Meisterhaft und absichtlich erscheint