Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
164
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Geschichte der Kunst.

ben derselben ihr Name/ und dieser Figur ist eineandere auf einer großen Schale von Marmor/ ineben der Villa/ völlig ähnlich. Diese Schale wirdin dem dritten Bande meiner alten Denkmaleerscheinen. ^) Aus diesen Bildern aber ist kein be-sonderer Begris der Hebe zu geben / weil dieselbeohne beigelegete Eigenschaften ist. Auf einem drit-ten erhobenen Werke/ in der Villa Borghese/wo Hebe fußfällig erscheinet/ da ihr das Amt ge-nommen wurde/ welches GanvmedcS bekam/ istdieselbe/ obgleich ohne andere Zeichen/ aus' dem In-halte dieses Marmors kentlich! sie ist aber hoch anf-geschürzet/ nach Art der Opferknaben (c->miiii / 2)nnd derer/ die bei Tische aufwarteten/ welches siealso von andern Göttinen unterscheidet.^)

K. tS. Von den unteren und subalternenGöttinen führe ich insbesondere an die Gratiei!/die Horä/ die Nymphen/ die Musen/ die Par-te»/ die Furien und die Gorgonen.

K. 1-4. Die Gratien waren in den ältestenZeiten/ so wie die VenuS/ deren Nymphenund Gespielinen jene sind/ völlig bekleidet abge-bildet; eS hat sich aber/ so viel mir wissend ist/nur ein einziges Denkmal erhalte»/ wo dieselbenalso erscheine»/ nämlich der mehrmal angeführetedreiseitige hetrnrische Altar in der Villa Bor-ghese.^) Von unbekleideten Gratien sind die Fi-

t) sDer dritte Band derselben ist nie erschienene

lliwi, t> I. tab. 66. x> 63. Fea.

3) Wenkmale, Numero t6.ü

4) s Diesen nicht hetrnrische»/ sondern altgriechi-schen Altar in der Villa Norghese/ worauf diebekleideten Gratien flach erhoben gearbeitet sind,sieht man unter Numero 3t der Abbildungen.?