6 Buch, 2 Kap.
ma/ nach Art derJnn o, hinter den vorderen Haa-ren/ die sich auf der Stirne in einer lieblichen Ver-wirrung zerstreut erheben; so dafi dadurch vielleichtihre Betrübniß über den Raub ihrer Tochter Pro-serpina angedeutet werden soll.
tz. t i. In den Köpfen dieser Göttin sowohl alsin denen ihrer Tochter haben die Städte in Groß-griechenland und Sicilien auf ihren Münzen diehöchste Schönheit zu bilden gesuchet; und man wirdschwerlich schönere Münzen auch vom Gepräge fin-den/ als einige von SyrakuS sind/ die auf dervorder» Seite den Kopf der Proserp ina/ undauf der Nükseite einen Sieger auf einem vierspänni-gen Wagen haben. Eben diese Münze / in der Sam-lung des KabinetS von PelleriN/ hätte verdienetbesser lezeichnet und gestochen zu werden. >) DieseGöttin ist hier mit langen spizigen Blättern bekrän-zet/ die den Blättern ähnlich sind/ welche nebst denÄVren das Haupt der CereS/ ihrer Mutter/ umge-ben; und ich glaube daher/ daß jene Blätter derProserpina Blätter von Kornstengel sind/und keine Schilfblätter/ wofür sie von Anderenangeseocn werden/ die daher in dem Kopfe gedach-ter Münze das Bild der Nvmpbc Arethnsa fin-den wollen.
K. 12. Unter allen Bildern der Göttinen sinddie von der Hebe am seltensten. Auf zwei erho-benen Werken siehet man nur das Obertheil ihrerFigur/ und auf dem einen/ welches die Aussöh-nung des Herkules in der Villa des Herrn Car-dinals Alexander Albani vorstellet/^) stehet ne-
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?) Dieses Denkmal ist von Corsini in einer gelehrte»Abhandlung erläutert. Fea.