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Geschichte der Kunst.
§. Ceres ist nirgend schöner gebildet/ alsauf einer silbernen Münze der Stadt Metapontumin Großgriechenland/ die sich in dem Museo desDuea Caraffa Noja zu Neapel besindet, und aufder Rükseite/ wie gewöhnlich/ eine Kornähre ge-präget hat/ auf deren Blatte eine Maus sizet.ES kat dieselbe/ wie in anderen ihren Bildern aufMünzen den Schleier oder das Gewand bis auf dasHintertheil des Hauptes gezogen / und nebst den Äh-ren und derselben Blättern ein erhabenes Diadc-
besindliche Statue der Diana mit kurzem Gewände,welche lausend vorbestellt ist/ mit einer Hindin a» ihrerSeite, Abbildungen von diesem geschäzten Denkmalefinden sich im f'runc. kudillurii per>/nv>IIt^ >iv-
rsis. >!>. und <Zu Musee ^a^o1<zvn,
i. I. pl. 5i. Meuer.
I) Nichts ist gewöhnlicher als in den Museen zur Ceresrestaurirte Figuren zu erbliken, und nichts ist im Ge-gentheile seltner als wirklich ächte Statuen dieser Göt-tin/ von welcher selbst Wincke l m a » keine a»zusuhre>»wußte.
Die einzige Marmorfigur in Lebensgröße, welche maumit Sicherheit für dgs Bild der Ceres halten kau,steht in der Villa Borghese (sinnig >«.),welche auch bei Perrier unter Numero 70 abgebildetist. Ihr Kov,' ist von erhabener Schönheit und tragtdas givslige Diadema/ um welches der Ährenkranz liegt.Das Gewand ist vorrreflich gearbeitet; nur sind die Fal-ten desselben zu häusig. Die Nase ist restaurirt; dieHberlipe etwas beschädigt; auch mag wohl ein großerTheil des Ährenkranzes aus dem Hauvte moderne Arbeitsein. Nicht weniger halten wir den Blumenkranz int>er Linke»/ und das Büschel Ähren in der erhobenenReckren für neu
Eine andere größere/ ebenfalls schön gearbeitete Figuran gleichem Orte » 5 ist eines von den ge-
dachte» unächre» Ceresbildern/ die es blos durÄdie modernen Attribute geworden sind, Meyer,