Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
161
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6 Buch/ 2 Kap.

Diana unter andern Göttinen eben so kentlich sein,als sie es ist beim Homerus/ unter allen ihren schö-nen Oreaden. 2) Mehrentheils hat dieselbe nur einaufgeschürzetes Kleid/ welches ihr bis an die Knieegebet; sie ist aber auch im langen Kleide gebildet/ ?)und ist die einzige Göttin/ welche in einigen ihrerFiguren die rechte Brust entblößet hat.^)

t) VI, V. >02,

sVeschreib- d. ge schnitt. Steine Numero 285.)

2) So ist die Statue im Museo P i o - C l em e nti n o(t. i. t.iv, Zo.), welche einst in der Villa Pansili stand.Eine andere mit aufgefchürztem Kleide steht man ebenfallsim Museo Pio > Element in». C?- >. lav. Zi.)Meyer.

Z) Inder Galerie des Palastes Colonnaist eine herlichslang bekleidete Diana, deren bewundernswürdiger Koxfvielleicht der schönste sei» mag unter allen von dieserGöttin erhaltenen. Zarte, überaus schöne Züge; göttlicherhaben, ohne Theilnahme, gerade vor sich über alle nä-here Gegenstände weg in die Ferne hinschauend undstrebend. Eine leise Andeutung von Stolz und Srrö-digkeit hebt oder vielmehr erhebt das Gleichgültige ihresCharakters. Das Gewand dieser edlen, schlanken Figurhat zierliche Falten; die Arbeit überhaupt ist sehr gutund das Monument im Ganzen so wohl erhalte», daßselbst die Hände größtentheils alt sind. Am Kopse be-dürfte blos die Nase der Restauration.

Den schönsten Bildern der Dianaist auch der unterdem Namen la Angsrella bekaiite Sturz einer lang be-kleideten schlanken Figur in der Villa VorgheseS. !>. 4.) beizuzählen, von welchem schon in derVorrededes Autors zur Geschichte der Kunst §. 5. gehan-delt worden.

Berühmt und ohne Zweifel mit Recht, wen wirgleich nicht aus eigner Ansicht urtheilen können, ist ser>»er die schon seit Heinrich IV. Zeit in Frankreich

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