Z Buch, 2 Kap.
ist auch eine schöne Statue dieser Göttin/ die ehe-mals in dem Palaste Spada war/ und nach En-gcland gegangen ist/') bekleidet/ so w'e sie erhobengearbeitet ist an einem der zween schönen Leuchter,die sich ehemals' in dem Palaste Barberini befan-den/ und izo dem Bildhauer Cavaceppi gehö-rein 2)
§.7. Juno zeiget sich als Krau und Göttinüber andere erhaben/ im Gewächse sowohl als könig-lichem Stolze. Juno ist ausser ihrem gipflichtenDiadema kentlich an den großen Augen, und andem gebieterischen Munde/ dessen Zug dieser Göttinso eigen ist/ daß man ein bloßes Profil/ welchesvon einem weiblichen Kovfe eines erhoben gearbeite-ten nnd zerstiimmelten SteinS in dem Museo Stroz-zi übrig geblieben ist/ durch einen solchen Mundsicher auf eine Juno deuten kan. Die Schönheitin dem Blike der großen rundgewölbeten Augen derLuno ist gebieterisch/ wie in einer Königin/ dieherschen will/ verehret sein und Liebe erweken muß.Der schönste Kopf der Juno in Marmor ist undbleibet der kolossalische Kopf dieser Göttin in der
xitelcs zu Gnidns. " Der Zusammenhang und dievon Plinius angeführte Stelle lehren, daß, anstattKnidus, gelesen werden müße Kos. Meyer.
t) Dieses ist die Statue, welche Dallawa» (les desux21'ts eil ^n^Ieterre, t, 2. p. 14. n, 6.) unter den antikenStatuen des Graven Egremont zu Petworth inSu ssex anführt und dabei anmerkt, Wineke lman habedieselbe für eine Venus gehalten. Es geschieht ihrerauch künftig s6 N. 1 K. 22 wieder Erwähnung. C a-vaccvvi hat fvlche ergänzt und (vol. 1. tav. 5.) abbil-den lassen. Meuer.
21 ^Denkmale, Numero Zll. Mai: Vergleiche Z B. 2 A.
6 §. Nvte.1