6 Buch, 2 Kap.
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schönst.' Statue/ ohne Arme/ in dem Theater deralten Stadt Capua entdeket worden/ und den lin-l.'N Fuß auf einen Helm gesezet hat! es stehet die-selbe in dem königlichen Palaste zu Caserta. Mansiehet es auch an einigen erhobenen Werken/ wel-che die Entführung der Proserpina vorstel-len/ auf dem Haupte einer bekleideten VenuS/die in Gesellschaft der Pallas und der Diana/mit der Proserpina/ in den Wiesen bei Enna inSicilieN/ Blumen lasen/ welches am deutlichsten
eine den Namen Venus Urania führende, bekanteund verdienstliche Statue 1>Iii5. k'Inrent. t. Z. tnk.
Zvwelche etwas vorwärts gebükt das Gewand vor denSchooß zusan>nie»!?ält. Beide Arme nebst dem rechtenFuße sind neu, »nd das Gewand ist überarbeitet. DerKops, welcher an Schönheit und edlem Reiz ein Meister-stiik ist/ iibertrift die Figur und scheint ihr nicht anzuge-hören, wen ihm gleich die Statue mit Recht ihren Na-men dankt. Nur Schade, daß derselbe so sehr beschädigtist; die Nase, die Unterlipe, das Kin, der größte Theildes Halses, und die beiden auf dem Scheitel geknüpfte»Haarlosen sind moderne Ergänzungen; das Diadem aberist wirklich antik. Die Zuge überhaupt zeigen ungefährdenselben Charakter wie an dem gedachten Denkmal zuMantua.
Z. Ein mit dem Diadema versehener Kopf, dessenFormen nicht weniger schön als würdig die Venusankündigen, war ehemals im Museo zu Cassel.
4. Auch die A nti k e n sa m l u n g zu Dresden be<fizt ein schönes Fragment eines solchen Kovss, welcheseiner nicht dazn gehörigen, znr Ceres restaurirten Figuraufiesezt ist. tA,irI>r>?5 >!<> pl. > ?,5.) Unter Nu-
mero 48. I>. und ^iS. c. der Abbildungen theilen wirein Auge nach dem dresdner Fragment und rines»ach dem ehemals zu Cassel befindlichen Kopse mit,und hoffen anschaulich darzutlmn, wie sehr irrig wegendes Diadem« die meisten dergleichen Bilder Juno!nen genaiit werden. Meper.