jZ-j Geschichte der Kunst.
von Floßfedern bezeichnet/ welche die Augenbrau-nen bilden/ und den Aligenbrauue» des MeergottesGlankuS beim Philostratus ähnlich sind:
A l b a n i stehen, wen sie gleich gut gearbeitet sind / den-noch in der Kunst weit nach einem andern kolossalen Tri-ton S k o ? s oder viemclir einer H e r »i e, welche nach desAutors Zeit bei Pnzzuolo gesunden und in das va-tikanische Museum gebracht worden. Des edle»/ wür-dige» Charakters wegen hielt man an>a»gs dieses Denk-mal für ein Bild des Okeanos. Visconti bat abermit erheblichen Gründen wenigstens wahrscheinlich ge-macht/ daß es ein Triton sei. (Au«, pio-Lle>». t, «z,x, S — ?> wo auch wv, 5. eine gute Abbildung ist.)
Eben Vieles Museum besizt noch zwei andere dieserKlasse angehörige und in Hinsicht der Arbeit sehr schäz-bare Monumente. Das erste besteht aus einem Tr i tonoder eigentlich Seeeentauren , der eine Nvmphe >raubt/ nebst einem Paar scherzender A m orinen ; eS ist ei» ^Grupo von nicht völlig lebensgroßen Figuren/ die ur- 'sprnnglich eine Fontaine verziert hat / und bei Rom aus-serhalb der Porta Latina aus eiuer Puzzolangrnbt hwvorgezogen worden. Das andere ist die zu S- Angelebei Tivoli gesundene Halbsignr eines etwas größern undnoch vortreslicher gearbeiteten T rit o n s. Abbildungen !von beiden Denkmalen im Mu se v P i o-C le m entino.(r. >. ISV. Z4—Z5.)
Das Brustbild im Museo Capitolino ist einesehr gut gearbeitete und wohl erhaltene Dovel Herme, Iwo besonders die Floßsed er» um die Augen deutli-cher als an keinem andern Tritonsbilde angegebensind. sEi» solches Auge unter Numero Sa der Abbil-dung en.1
Man findet ebendaselbst noch ein Brustbild, welckcS !sonst fiir einen Fann gegolten/ ohne Hörner mit s?i> !>en Ohren und i» Hinsicht aus die Gesichtsziige der ge- !dachte» Halbfigur in, Museo Pio > Clementino«hnlich/ so daß man glauben darf/ es stelle ebenfalls ei> !nen Triton vor. Der Kovr ist wohl erlialten und vor-trcslich gearbeitet; die Brust scheint modern. Meyer- !