s Buch, 1 Kap. 137
schlänglicht gerade/ und die Mine ist nicht heiter/wie dieselbe an jener Statue ist/ folglich muß hier«in Meer- oder Flußgott vorgestellet sein.
§. 37. Hier fallt mir eine mißverstandene StelledeS Philostratus bei/ wo derselbe in Beschrei-bung eines Gemäldes des Neptu nuS und der Amy-mona saget! i; 1-ov ,
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° l) Olearius m seinen Anmer-
kungen über diesen Seribenten hat das lezte Kommader angeführeten Stelle aufeinen goldenen Schein/welcher das Haupt des Neptunns umgeben/ gedeu-tet/ und tadelt bei dieser Gelegenheit den Scholiasteni >eS Homerus/ der das Wort mit »Kscu-
IUS erkläret. In einem sowohl als in dem andernist dieser Ausleger unrichtig. Philostratus sa-get: „Das Meer fange an kraus zu werden
und Neptunus male es mit Purpur; " die-ses aber gründet sich auf die Bemerkung der erstenBewegung des mittelländischen Meeres nach einerStille/ welches/ wen es anfängt unruhig zu wer-den/ in der Ferne einen rothen Schein gibt/ so daßdie Wellen purpurfärbig scheinen.
§. 38. Völlig verschieden von der Bildung desHeptunus sind die übrigen unteren Meergötter;es ist jedoch hier der füglichste Ort/ deren Bildunganzuzeigen. Diese ist/ ausser einem Brustbilde indemMuseo Capitolinvv am deutlichsten ausge-drüketan zween kolossalischenKöpfen von Tritone»/die sich in der Villa Albani befinden/ und vonwelchen der eine in meinen alten Denkmalengestochen ist. ?) Es sind diese Köpfe mit einer Art
>) Icon I. i. n. 7, p. 776.
2) lNumcro Z5.)
Die beiden kolossalen Tritons köpf» in der Villa
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