Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
134
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Geschichte der Kunst.

Z. 33. Das Gegentheil der Haare auf der Stir-ne des Jupiters bemerket man an den Köpfen desSerapis oder des Pluto, an welchem diese Haareauf der Stirne herunterfallen / um dessen Gestalt undBlik trüber und strenger zu machen/ wie einprachtiger aber mangelhafter Kopf des Serapisvon dem schönsten grünlichen ägyptischen Basaltein der Villa Albani, ein kolossalischer Kopf vonMarmor in der Villa Panfili, und ein anderer vonschwarzem Basalt in dem Palaste Giustiniani zei-gen. i) Ausser dieser Eigenschaft siehet man an ei-nem in Agath sehr hoch geschnittenen Kopfe des Se-rapis/ in dem königlichen fa r n e si sch e n Mnseozu Neapel sowohl als an einem Kopfe von Marmor indem Mufeo Capitolino, den Bart auf demKinne getheiler, welches als etwas Besonderes kanbemerket werden. Ich erinnere hier/ daß alle undjede Figuren und Köpfe dieser Gottheit nicht vorAlexander dem Großen gemachet sein können:den Ptolemäns PhiladelpbuS war derjenige/welcher diese Gottheit aus PontuS zuerst nach Ägyptenbrachte und daselbst einsührete.

ß. 3-i. Zu eben dieser Bemerkung gehören dieCentauren/ in Absicht ihrer Haare auf der Stir-ne / als welche beinahe eben so wie die Haare desJupiters geworfen sind/ um vermuthlich ihreVerwandtschaft mit dem Jupiter anzudeuten/ da sienach der Fabel vom Jxion und einer Wolke/ die

t) Wiewohl i» diesem Paragravbe mehveres aus dem Z»wiederholt wird, haben wir dennoch Anstand genommcn,es ganz aus dem Terte zu verbannen, theils weil hiermanches noch genauer bestimt wird, theils weil die Be-merkung über das Alter der Sera vis köpfe andersw»keine passende Stelle fand. Meyer.

^ Lcaliger. snlu>a6vcrs. in Lusclii! cliron. n, i^Zo. p> >Z><