Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
133
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s Buch, 1 Kap. 155

mehr bogenweis geleget ist, anstatt daß dieser obereBart am Jupiter sich mit einmal um die Winkeldes MundeS herumdrehet/ und sich mit dem Barteauf dem Kinne vermischet. Diese große Ähnlichkeitdes Enkels mit dem Großvater könte auch die Be-merkung zum Grunde haben/ daß vielmals der Sohnweniger dem Vater als dem Großvater ähnlich ist,welchen Sprung der Natur in Bildung ihrer Ge-schöpfe die Erfahrung auch in Thieren/ sonderlichin PferdeN/ bewiesen hat. Obiger Bemerkung zu-folge mußte man glauben/ daß wen in einer griechi-schen Sinschrift gesaget wird von der Statue desCarpedon/ dessen Vater Jupiter war/ es habesich in dessen Gesichteder Same des Vatersder Götter offenbaret: cv

daß/ sage ich, dieses nicht in den Augen habeangezeiget werden könne«/ wie eben dort gesagetwird/ sondern daß die Haare auf der Stirn dieAnzeige seiner Abkunft gewesen.

>) krunckii. ^Vnclect», t. 2. p. 466.

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Aus dem Zusammenhange der ganzen Stelle scheint henhervorzugehen, der Autor habe die Worte ^«^?>>in einemju beschrankten Sinne genommen, indcm er sie blos aufdie Gesichtsbiidung bezogen. Das kurz vorhergehen-de /uep lehrt deutlich, daß der Dichterunter die ganze edle Haltung des Körpers ver-standen; und in diesem Sinne wird häufig vo»den Zllten gebraucht. (Xe»opl>. niemxrui,. I. 4. c Z. i>.iZ.) Erst in den folgenden Worten dcS Dichters:

wird gesagt/ daß Sarpedon den Adel seiner Abkunftin feinen Zingen geoffenbart. Meyer.