Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
131
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5 Buch/ 1 Kap.

die Haare aufwärts/ und deren verschiedene Abthei-lungen fallen in einem engen Bogen gekrümmetseitwärts wiederum herunter/ wie ein in Kupfergestochener Kopf desselben/ welcher erhoben in Agathgeschnitten ist/ zeiget. ') Dieser Wurf der Haareist als ein so wesentliches Kenzeichen des Jupi-ters geachtet worden/ daß dadurch in den Söhnendesselben die Ähnlichkeit mit ihrem Vater angezeigetworden/ wie man deutlich siehet an den Köpfen desKastors und des Pollux/ sonderlich an demjeni-gen/ welcher alt ist ans den zwo kolassalifchen Sta-tuen derselben auf dem Campidoglio; den der Kopfder einen von beiden Statuen ist neu.

§. 32. In ähnlicher/ jedoch in etwas verschiede-ner Gestalt pflegen sich die Haare auf der Stirnedes Äfkulapius zu erheben und gebogen von derSeite wiederum hcrunterzusinken / so daß in die-sem einzelnen Theile kein besonderer Unterschied istzwischen dem Vater der Götter und dessen Enkel/welches der schönste Kopf dieser Gottheit/ auf dessenStatue über Lebengröße in der Villa Albani/?)

da ste unrer sich so verschieden i» Zeiten und Schulengewesen. M e » e r.

j) sDieser Kovs scheint derselbe zu sein, dessen oben 4B.

2 K. 40 §. gedacht worden.Z2) Diese Statue des Äskulavius und besonders derKops derselben (Älu5.

,?S.) ist das Miönste bekante Bild dieser Gottheit,und übertrist selbst eine Kolossalfigur/ welche in dem snrsie eigens erbaute» Temvel im Garten der Villa Bor-ghese zu Rom stellt, wen gleich diese, tlieils wegen derguten Arbeit, tlieils wegen ihrer seltenen Größe höchstmerkwürdig ist. Die Stellung ist die den Statuen die-ser Gottheit gewöhnlichste, in der Rechten den Stabmit der Schlange umwunden; die Linke samt dem Armv»m Gewände umhüllet und in die Seite gesezt. Der