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Auf diese Eigenschaft der Bildung ist niemandbisher aufmerksam gewesen/ daher die neueren Künst-ler den Pluto nicht anders als durch einen zwei-zakichten Zepter/ oder vielmehr durch eine Gabel/kentlich zu machen geglaubet haben. Zu dieser Ga-bel scheinen Feuergabeln/ womit man die Teufel inder Hölle zu malen pfleget/ die erste Jdea gegeben>u haben. Auf alten Werken hält Pluto einen
erwägen, daß alle solche irre macheirden Monumente ent-weder aus der spätern griechischen Zeit herrühren/ woin die griechische Denkweise schon viel Fremdes gekom-men war, und selbst die Kunst sich nicht mehr streng«n die ursprünglichen kanonisch geachteten Charakterbilderhielt/ oder daß es gar Arbeite» aus den Zeiten derRömer sind/ wo vielerlei sremde Gözendienste sich ver-mischten; von welcher Verwirrung auch die Kunst undihre Werke einigen Einfluß erfahren mußten.
Ausser Pluto oder Seravis tragen noch andereGottheiten den Scheffel aus dem Haupte, wie die Isis,Fortuna und ein Priapus bei de la Chausse.(IVIu». IVviu. sect. I. l!>I>. 2, sccl, 2. tllb 2), t, 2. 5rct.7. ti,d. Z.) Eine Fortuna mit dem Scheffel fand devAutor im stofchischen Museo ?>um. ISl7. einenPriavus, Nun,. lü20. einen indischenvo» den Äg»p->tiern als Serapis verehrten Bakchus, Rum.und Rum, 223. muthmaßt er, daß auch eine Ceres die-ses Attribut habe.
Im Museo Odesealeo (t> 2. tat,. 22.) ist ein Soldat,welcher eine kleine Victoria in der Hand hält, mitdem selb eil Zeichen; der Scheffel bat die Gestalteines Korbes von Rohr oder Binsen. Ei» schönerKovf von weissem Marmor im Kloster des S. Ambro-gio zu Mailand, welcher den gegebenen Kenzeichen infolgeein Pluto fein muß, ist merkwürdig, weil man an demihm aufgefezren Scheffel oder Modius einen öl.zweig nebst einigen Kornähren wahrninic. Fea.
Die Abbildung dieses lezte» Denkmals liefert Fea.(1°. 1. x. 422.) Meyer.