426 Geschichte der Kunst.
gen, die in einem ko l o ssa li sch en Kopfe vonschwarzem Basalt in der Villa Mattei, welchereine große Ähnlichkeit mit dem Vater der Göt-ter, aber eine gestrenge Mine hat, einen Jupitermir dem Beinamen des Schreklichen (t <-riil>ilis)finden wollen. ?) Diese haben weder beobachtet.
erhabenes, herliches Wesen, und besonders Vom Prostlangesehen über alle Vorstellung edel, ruhig und groß.Die sanfte Neigung des Hauvts nach der Rechten gibtihm eine ungemeine stille Anmuth und würdige Milde;Haare und Bart sind sehr zierlich angesezt, mit dichte»Loken das göttliche Antliz umkränzend. Die Nase istNeu, uebst einigen geringen Theile» des Haares samtder Brust. Noch ein beträchtlich größerer aber stark be-schädigtet' Juviterskovs stand elicmalS aussen am Pa-laste in der Villa Medici, von wo er nach Florenz ge-bracht wurde und gegenwärtig den Garten Boboli ziert.Stirne, Augen und ein Ansaz der Haare findet manunter Numero 33 der Abbildungen. Derselbe hatVielleicht in dem, was höhe Würdigkeit und Majestätbetritt, noch Vorzüge vor den früher genanten. Auchdas Museum Cavitolinu >» befizt einen zwar kleinernaber vortreflichen Juviterskovs, welcher ehemals imHause della Valle gestanden und selir geachtet war.Seine Nase ist neu und die Haare haben ein wenig ge-litten ; serner scheint der Kovf nicht gur aus die Brustausgesezt zu sein, ja, nicht cinmal zur Brust z» gehö-ren. Meyer,j) Aus der Villa Mattei ist dieser Pluto fvärerhinin's Museum Pio-Clementinum gekommen.Visconti, der solchen unter dem Namen Seravis(t. 6. tzv. >4- sZ.) erklärt und abgebildet, sagt, ersei aus ctsensarbigem Basalt gearbeitet; er billigt imdessen (not. C.1 Winckelinans Benennung des Mo-numents, weil sich mehrere.Bilder des Seravis fänden,denen Plutos Attribut, der Cerberus, beigegebenworden. Dergleichen gehöre aber nur zum sinvviscb'a l era n d r i n i sch e n Gözcndienste, womit die absolutgriechischen Plutone nichts zu schaffen halten, wie man