s Blich/ 1 Kap.
§.30. Jupiter wurde mit einem immerheitern Blike gebildet; und es irren diejeni-
l) , I. i. p. »6.
Hier, wo der Autor den Bildern des Jupitersals charakteristisches Merkmal einen immer heiter»Blik zuschreibt/ scheint er hauptsächlich nur au einpaar der unten anzusiihrenden und andere ihnen ähnli-liche Kopse gedacht zu haben/ welche vielleicht dem gro-ße» MeisterstUke des Phidias zu Sliimpia/ wen schonnicht unmittelbar und pünktlich/ nachgeahmt/ uns doch»um wenigsten in. Allgemeinen mit der Jdea/ dem Geistund den Zügen desselben bekant machen. Unterdessen istmehr als wahrscheinlich/ daß es Abweichungen gegebenhabe; nicht Abweichungen von der einmal angenom,mrne» und gleichsam ges? zliche» Gestalt/ sondernAbweichungen des Ausdruks/ und Viscontis Erinne-rung (Au?. ?iu-<Aem> t. 6. x z. not, d.)/ es lasse stehaus den dem Jupiter gegebenen Beinamen:«Uor, >vnan5, wie nicht weniger auch aus einer
Stelle beim Pausn nias <1,6. c. 24.) schließe»/ daßeine Verschiedenheit des Aussehens in den verschiede-ne»/ aus jene Beiname» stch beziehenden Bilder» desGottes statt gehabt/, scheint sehr richtig zu sein/ in soserne man sie nicht über die Schranken der oben ange-gebenen Bedingungen ausdehnen will.
Unter den »och vorha»de»en Statuen Jupitersma g wohl die große fizeiide/ ehemals im Hause Beros-pi/ jezo im vaticanischen Museo befindliche/ eine der vor-züglichsten sein. I'i» - Lll-m. t. 1. tsv. 1.) Unterden Brustbildern und einzelnen Kopsen wird der kolos-sale auS gedachtem Musev/ der i» den Ernsten VonStrieoli gesunden morde»/ am ineiste» geschäzt. Bis-touri behauptet Von diesen, Denkmale Mus. pio-LIem.t. 8. p, 1. — wo es t->v. 1. abgebildet ist/ und zwar bes-ser als neuerlich im ^>Ius«e
ronville, Iivr!>i5. 4z,)/ es sei der größte der^ nochvorhandenen I up iter S kö pfe, Er irret aber zuver-läßig; den in der florentinische» Galerie befindet sichein eben so großer ähnlicher/ auch eben so gut/ viel-leicht Zar noch besser gearbeiteter Kopf; ei» gütiges/