6 Buch/ 1 Kap.
d e r e vorgestellet. Hieraus' offenbaret sich an Sta-tuen / die durch den Verlust des Kopfs und anderer
t) Auf diese» Von dem Autor treffend bemerkten Unter-schied in den Bildern des Herkules habe ma» beson-ders Acht.
Den schönsten der noch erhaltenen Herkulesköpfevon der edler» Art, mehr als lebensgroß und den Hel-den im manlichen Alter vorstellend, kennen wir nur au?Gyvsabgüffen, die in Rom häufig wie auch sonst in denSamlungen angetroffen werden; der Marmor soll nachEngland gegangen sein. Das Fragment eines andernnoch größer» Herkuleskopfs, vortreflich gearbeitet,steht im kleinern Gartenvalaste dvr Villa Ludovisi zuRom. Mund, Bart, Shreu und Hinterhaupt haben sicherhalten, die Stirn hingegen, die Nase und Augen findmoderne Ergänzungen-
Noch ei» anderes ebensalls vortreslich gearbeitetesFragment eines ungesäbr ähnliche» große» Herkules-ko pss steht »eben dem oben Seite NS gedachten Bak-ch u s in der Galerie des Mu sei Cavitolini, und gleichjenem auf einer Säule. An diesem Werk ist daSMeiste von der Stirn, die Nase, das rechte Ohr undder Hals »eu> Die Auge» hgben gelitten; aber daslinke Ohr, die Haare, Wangen, Mund und Bart sindsehr gut erhalten.
Es kaii aufmerksamen Beobachtern nicht entgehen, daßViele H erk u l e s bi l d er, selbst vou der edler» Art, dieaufgefchwollenen Pankratiasienohre» habe», welches derVergöttert gedachte Zustand des Helden eigentlich nicht zuerlauben scheint. Dergleichen Ohren sind ilun aber alsdem Schuzgotte der Niug- und Kamvsvläze ohne allenZweifel blos in allegorischer Bedeutung gegeben worden.Um die Jdealbilduug des Herkules anschaulich zu »la-che», so werden uuter Numcro 40 der Abbildungendie Stin, nebst dem Ansaz der Haare vo» jenem herli-cben, nach Engelgnd gekommenen Herkulesko vs, un-ter Numcro 4t das Profil eines solchen edel» Herku-les nach einer schönen griechischen Mnnze, und uuterNumero 42 der Kops des fgriie fischen Herkulesmitgetheilt. Me»rr.