5 Buch, 1 Kap.
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den Unterschied des Geschlechts fast zweideutig lassen/wie nach der Meinung der mit ihrer Gunst willfäh-
TheseuS, oder den Achilles vor. sl l V. 2 K. Z5Jezo wolle» wir vornehmlich einiger ausgezeichneterWerke gedenke»/ die wirkliche Bilder des jungen Her-kules sind. Eine Statue von Marmor steht in derslorent i nischen Galerie, wo der Held noch als Kinddie Schlangen erwürgt, die ihn umschnüren sollten. Die-ses Werk hat etwas mehr als natürliche Große, und inkeinem andern zeigt sich nach unserm Eesühle die wun-derbare Kunst der Alte» in Nildung idealer Gestaltenaussallender und herücher. Wir sehen in diesem Kinde,das aus den Knieen liegend mir den Schlangen nur zuspielen scheint, schon den künftigen Helden. Die ganzeFigur ist so vortreflich,- daß alles an ihr Lob Verdient, uudkein Theil an Zwckmäßigkcit oder Wohlgestalt über dieandcru weit hervorragt oder zurüksteht. Indessen scheinendoch die herkulische Stirn, Brust, Nibben, die gewalti-gen Hüsten, wie auch das linke Knie ganz vorzüglich gelun-gen. Das rechte Bein samt der Halste des Schenkels,die Svize der Nase und das rechte Ohr sind moderneErgänzungen. '
Ein anderer schlangenwürgender kleiner Herkules,aber in der Stellung von dem vorigen verschieden, undzuverlässig Von späterer Arbeit, befindet sich unter denAltertümern der Nilla Borghese n, 5,). Ei-
ne sür den jungen Herkules (Licolu lanciullo) aus-gegebene Figur eben dieser Samlung (xortico, n. n.)wären wir geneigt >ür einen restaurirten Amor mitder Beute des Herkules zu halten. Im Jüng-Ungsalter vorgestellt, erscheint der Held aus dem be-rühmten Von Cneius vertieft geschnittcuenBer»ll, in der Samlung Strozzi. (Die Abbildung da-
Ltoscli, I'ierres ^r»v6cs, tal>. ?.z.) Aus Mormor schö»gearbeitet befand sich in der Villa Aldobrandini zuRom der Kovf eines jungen Herkules in Lebensgröße,mir Weiulaub bekränzt. Augen und Mund haben denAusdruk von Fröhlichkeit; die Wange» mäßige Fülle, dieShreu nähern sich in ihrer Gestalt denen, die man für