5 Buch/ 1 Kap.
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Die drei bekantesten Figuren desselben sind einesizende Statue nebst der Liebe zu dessen Füßen,in der Villa Ludovisi. An derselben ist/ wiein allen göttlichen Figuren/ keine Nerve noch Adersichtbar. Ein kleiner Mars auf einer der Basen der-zween schönen Leuchter von Marmor/ die in demPalaste Barberini waren/ und aus dem beschrie-benen runden Werke im Campidoglio ist stehend.Alle drei aber sind im Jünglingsalter/ und im ru-higen Stande und Handlung vorgestellet: als einsolcher junger Held ist MarS auf Münzen und aufgeschnittenen Steinen gebildet. Wen sich aber einbärtiger MarS auf andern Münzen/4) und auf
t) Dieser Mars, wovon unter den Statuen des Pira-nesi die beste, wiewohl etwas zu athletische Abbildung,ist aus griechischem Marmor weich und gesällig gear-beitet. Die Stellung verkündet gelassene Ruhe; die For-men der Glieder sind schön, ohne daß darüber der Aus-druk der Heldenstärke etwas eingebüßt hätte. Der Kopshat einen herlichen, edlen, angemessenen Charakter. Aufder linken Schulter bemerkt man Svuren von einemBruch, welches vermuthen läßt, daß vielleicht nebenanursprünglich »och eine Figur gestanden. Die Nase, dierechte Hand uud der Fuß sind moderne Ergänzung; andem uuren zu den Füße» stzenden Liebesgorte stnd nebstdem Kopse auch noch die Arme und der rechte Fuß neu.Me» e r.
2) Nachher kamen sie in's Museum P i o - Cle m enti-n u ni, wo sie abgebildet sind. (?. 4, tav. 1—3.) Me>>er.
Z) lZ B. 2 K. 16 §.Z
4) Ein Bild vom bärtigen Mars glaube» verschiedeneneuere Altertumsforscher iu der vortreflich gearbeiteten,unter dem Namen P »rrh u s bekanten K 0l0 ssa lsig urim Muse 0 Capit 0 liu 0 erkant zu haben. W > nekel-maii will slll B. 2 K. lS §.) vermuthen, daß sie denAgamem n on vorstelle, auch läugnet er, daß dem Mars