Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
107
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5 Buch/ i Kap.

Kinder zengete. Ich würde mich für die lezteMeinung erklären/ weil ich vermuthe/ daß diesesGrupo nebst den berühmten Säulen/ die an demGrabmale der Regilla/ der Frau des Her ödesAtticus/ auf der appischen Straße standen/ dieehemals' in dem Palaste Farnese waren/ an ebendem Orte cntdeket worden. Den Grund zu dieserMuthmaßung gibt mir die Grabschrift gedachter Re-gilla/ die in der Villa Borghese stehet/ in welchervorgegeben wird/ daß Hero d es AttienS sein Ge-schlecht herleite von Ceryx/ des MercuriuS undder Herse Sohn; und daher glaube ich/ daßdieses Grupo in gedachtem Grabmale gestanden. Ichmerke hier bei dieser Gelegenheit an, daß die einzigeStatue des MercuriuS/ an welcher sich in derlinken Hand der gewöhnliche alte Beutel erhaltenhat/ in dem Keller des Palastes der Villa Bor-ghese lieget. 5)

l) ^z-vllo-l, l. 3. c. 14. n. I.

z) Laiiuzs. not. i» Iriscripl. Herock. ^u!c> ZI. >10.

Z) Der Mcrcurius mit dem wohlerhaltenen antikenBeutel in der Hand , nach Winekelinans Zeit im Pa-laste der Villa Borghese aufgestellt (ScullureviUz Lorgllcse, t. 1. ». N.2.), ist eine große wohl-

gearl'eitete und vorzüglich gut erhaltene Statue, welcheindessen noch nicht unter die allerbesten Bilder desMercurius gehört. Den, wollte man jauch densogenanten belvederi scheu Antinous sür keinenMerc n r ansehen, obgleich Visconti (IVIu?. pio. Lleni.«.i. p> g—»>.) es wahrscheinlich zu machen gewußt:so behauptet doch sowohl der herculanische si;en>de Mercur von Bronze (Lr<>»2> «I'Lrcol. 1.2. tav. 2g— Z->) den Vorrang vor der erwähnten b 0 rghesischenStatue, als auch ein stehender in Lebensgroße aus Mar»mor in der sl vr en tin i sch e n Galerie.t. Z. llll,. Z?. /!>).) Dieser leztere hat das rechte Beinüber daj linke geschlagen, die eine Hand i» die Seite