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Statue ist/ in Absicht cincs dcm Apollo beigelegete»Zeichens/ als die einzige, die bckant ist/ zu merken/und dieses ist ein krummer Schn ferst ab/ welcheran dem Steine lieget/ worauf die Figur sizet/ wo-durch Apollo der Schäfer abgebildetwird / >) vornehmlich auf dessen Hirtenstand bei demKönig AdmctuS in Thessalien zu deuten." ß. An dcm Kopfe einer Statue des Apollv/in der Villa Bclvcdere zu Frascati/ imgleichen ander Brust nebst dem unverlezetcn Köpft/ in den Zim-mern der Confervatori des Campidogliv/ 2) wie nichtweniger an zween anderen Köpfen eben dieser Gott-heit/ von welchen der eine in dem Museo Capito-lino/ der andere in der Farnesina stehet/ kanman sich einen Begrif machen von dcm Haarschmuke/den dic Griechen nennen/ und wovon inSchriften keine deutliche Anzeige gegeben ist. Dic-
,'oll. (Almanach aus Rom, von Sickler undReinhart, Leipz. jSlo. S. 296.) Derselbe ist wahr-scheinlich das wohl erhaltene Bruchstük einer Statue vonwahrhast oroszer Idee: Di« Arbeit an den Haaren hateinen etwas harten Charakter; auch ist am Munde sowie an den Shren der Bohrer und zwar an den lezternmit wenig Sorgfalt gebraucht,, woraus man den ge-gründeten Verdacht schöpfen kau, daß das Werk, obwohlan sich selbst sehr schäzbar/ doch nur antike Copie einesbessern Originals vom hohen Style sei» dürste. Meyer.
1) Lallim. ll vnii'.. v. 47. l XXV. v. 21.
TzliÄN. orat. contra c. 21. /Vtlieullg. IcAZt.
c. 2>. ^u>. ( etllv. x. 24. Feg..
2) Der Apollo in den Zimmern der Confervatori ist eineschön gearbeitete Halbstgur ohne Arme, die den Gott imKnabenalter vorzustellen scheint, nicht über Lebensgröke.Die Haare stnd auf dem Sclieitel sehr zierlich ansge-bunden, und die Augensterne vertieft angegeben. Meyer.
Z) Was der Autor hier über die Bedeutung des Worts