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Z. >2. Hier wiinschete ich eine Schönheit be-schreiben zu können/ dergleichen schwerlich aus mensch-lichem Geblüte erzeuget worden: es ist ein geflü-gelter Genius in der Villa Borghese/ in derGroße eines wohlgemacheten Junglings. Wen
beide Hände/ die Nase/ und die aus dem Scheitel nreine Schleife zusammengebundenen Haare. Die Arbeitist/ wen schon äusserst zart/ doch meisterhaft; an denFüßen steht man die Spuren eines kühn geführten Mei-ßels. urfprüglich war das Werk lilank polirt und hatnoch iezo etwas Glanz. Erträglich ist die Abbildung/welche sich unter des Piranesi Statue» befindet.,M e >> e r.
ä) Wirklich ist die Jdea dieses Genius/ besonders des Ko-pses/ wie aus dem Himmel. Nichts destoweniger trägteben dieser Kopf/ weii er gleich der gelungenste Theil derFigur ist/ dennoch sehr deutliche Spuren einer antikenCopie an sich. Bei aller Schönheit und reinen Propor-tion der Theile zeigen fich um den Ansaz der Haare ei-nige gerade steife Abschnitte; am Munde ist der Gebrauchdes Volirers sichtbar. Die Er atie der Wendung/ der zier-liche Schwung der Mittellinie/ die Hoheit und Würdeder ganzen Gestalt/ die Weichheit und das Fließende inden Formen deuten freilich auf ein Urbild aus den schön-sten Zeiten der griechischen Kunst. Daß aber die Fi-gur selbst kein Urbild / sondern nachgeahmt sei/ ist klar/theils aus dem/ was über den Kopf bereits angemerktworden/ theils daraus/ daß auch die übrigen Glieder keinrecht solides pom Innern ausgehendes Wisse» verkünden/sonder»/ we» wir nns eine» harte» Ausdruk erlau-be» dürfe»/ mit oberflächlicher/ für das hohe Erfor-derniß unzureichender Techuik gearbeitet sind. Eine flüch-tige Abbildung dieses Denkmals findet sich im zweite»
5t o, n,i>. wo zugleich i» der Erklärung aeaussertwird/ die Benennung eines G <ni ns sei wahr cheinlichunrichtig / und das Werk dürste wohl gar eine Nachah-mung des berühmte» thefpiscken Amors des Pr a-elreles sein/ welcher »ufolge guter Muthmaßungen we>