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spizigen Ohren kentlicher in diesem als i» jenemBilde; der Bart hingegen ist weniger straubicht/sondern gleichet dem Barte einiger Köpfe der Phi-losophen/ deren tiesdenkende Mine sonderlich in dennach homerischer Art vertiefeten Augen gelegetist; dieser Kopf'wird in dem dritten Bande mei-ner alten Denkmale in Kupfer gestochen erschei-nen. Der Gott Pan war nicht allezeit mit Kiegen-füßen: den eine griechische Inschrift redet von einerFigur desselben/ deren Kopf einem gewöhnlichen Panmit Ziegenhörnern ähnlich war/ der Leib aber unddie Brust war wie Herkules' gestaltet; die Füßewaren wie des MercuriuS seine geflügelt.^)
ß. Der höchste Begrif idealischer man-lich er Jugend ist sonderlich im Apollo gebildet/in welchem sich die Stärke vollkommener Jahre mitden sanften Formen des schönsten Frühlings der Ju-gend vereiniget findet. Diese Formen sind in ihrerjugendlichen Einheit groß/ und nicht wie an einemin kühlen Schatten gehenden Lieblinge/ welchen dieVenuS/ wie JbykuS saget/?) auf Nosen erzogen,sondern einem edlen/ und zu großen Absichten ge-borenen Jünglinge gemäß: daher war Apollo derSchönste unter den Göttern. Auf dieser Jugendblühet die Gesundheit/ und die Stärke meldet sich/wie die Morgenröthe zu einem schönen Tage. Ichbehaupte jedoch nicht/ daß alle Statuen des Apollodiese hohe Schönheit haben: den selbst der von un-sern Künstlern so hoch geschäzete und vielmals auchin Marmor copirte Apollo in der Villa MediciSist, wen ich es ohne Verbrechen sagen darf/ schön
i) Lrunc^Ii t, 2. zi. 90. n. 26.--
s) !. »Z. c. 2. »7.^