Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
97
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5 Buch/ 1 Kap.

bekränzetcn Kopfe/ dessen Mine ernsthaft ist/ und dervolle Bart gleichet in dem zottichten Wüchse denHaaren der Ziegen; daherPan der straub-

haa richte/ heisset. Von dieser Münze werde ichim zweiten Theile einige andere Anzeigen geben.

demselben die Kcnzeiche» dieser Gottheit, der Kranzvon Fichte » reis, die spize» Shre», die H ör»crund Satvrszüge mangeln; e>' findet es vielmehrwahrscheinlich, daß dieser Kopf des Antigonus eignesBildniß sei, welcher nach den, Bericht des Hcrodia-»us (I. i> c. Z.) oft als Bakchus erschien, und, stattdes Diadems und Zepters, einen Epheukränzund Thvrsusstab trug. Ferner, sagt er, köiite manvielleicht auch annehmcn, Antigonns habe den Kopsdes bärtige», sogenante» indischen Na kchus aufseine Münzen sezen lassen. Visconti si>Ius. ?io-LIeni.t. 6. x. >6^ not. 1>.) sucht darzuthun, der Kops auf ge-dachter Münze sei der des Silenus, indem Antigo-» us sich gerne mit diesem vergleichen lasse». Nnch führtcr als Grund gegen Feas Meinung an, daß die Nach-folger von Nlerander dem Großen sich zu rasi-ren pflegten und also keiner von ihnen mit einem Bartekönne gebildet sein. Hiedurch wäre also Fea, in so fernrr in dem Kopf auf der Münze das Porträt des Antigo-nus zu finde» glaubte, widerlegt, auch feine Vermu-thung, daß iener Kopf das Bild des bärtigen oderindischen Bakchus sei, durch den völlig verschiedene»Charakter desselben nicht begünstigt. Dieses ist aberauch mit der Meinung Bisco »tis, welcher den Kopfauf der Münze für einen Silenus hält, der Fall. Dawir also weder von dem einen noch von dem ander»einen befriedigenden Aufschluß i» dieser Sache erhalte»,so köiite man stch wohl versucht sichle» , wieder zu Win-ekelmaüs Meinung znrükzukehren, weil sie wenigstensdem I d e a l ch a r a kt e r des Monuments noch am beste»zu entsprechen scheint. Mei>er.

l Abgebildet unter Numero der Denkmale. 1j) U0 V. 2 K. SS §.Z

Minckelmaii. 4.