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in dem Palaste Ruspoli/ völlig ähnlich sind/ un-ter welchen jedoch nnr die eine dieser Scatuen einenalten Kopf hat. Das Gesicht des Silenus istentweder fröhlich/ nnd mit einem krausen Barte/wie an gedachten Statuen; in anderen Figuren abererscheinet derselbe als ein Lehrer des Bakchus/ inphilosophischer Gestalt/ mit einem langen ehrwürdi-gen Barte/ dessen Haare sanft geschlangelt bis aufdie Brust herunterfallen, so wie wir ihn sehen anfden oft wiederholten erhobenen Werken/ die unterder höchst irrigen Benennung der Mahlzeit desTrimalchions bekant sind, Ich habe diesenBegrif von dem SilenuS mit der Einschränkungauf ernsthafte Bilder gegeben/ um dem Einwürfezuvorzukommen/ den man mir in dem Silenusmachen könte/ welcher ungewöhnlich dik und tau-melnd auf seinem Esel reitet/ nnd in verschiedenenerhobenen Arbeiten also vsrgestell-t ist.
ß. 8. Die jungen Satyrs oder Faune sindalle ohne Ausnahme schön/ und dergestalt gebildet/
mit der großen borghcsischen Vase in den Nnittei»^der sallnstisch en Garte» gesunden worden. M c»er.
t) Die würdigen Figuren mit Gewand bis aus die Fnße/mit langem Navt und Haare», wie man aus dcn vie-len Wiederholungen des irrig sogenaiiten Gastmals desTriinalchion (Lartoli I^unisn. n 7^.)
uud auf mehreren andern Denkmalen steht, werden vonden neuern Altertumsforschern für Bilder des bärtigenoder indischen Bakchns gehalten. (Viscontis HIus.pio - LIon. t. 4. p. — 5Z. l. 2. lav. ^>. x. ä>.)M e» e r.
2) Die Beschreibung eines solchen Silenus geben Lueian(Laccli. Z. 2.) nnd Seneea. V. 42(1) Eine
dieser Beschreibung entsprechende Figur des Silenus fin-det man abgebildet im Mnseo Pio -Eleine ntin».(?. 1. wv. p. SZ.) F e a.