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wahren Schöne» abziehet. So sind die Augenbrau«,ien der Liebste des AnakreonS/ welche unmerk--lich von einander getheilet sein sollten/^)eine eingebildete Schönheit persönlicher Neigung/so wie diejenige/ welche DaphniS beim Theokri-tuS liebete/ mit zusammenlaufenden Augen-braunen. Ein spaterer griechischer Dichter hat indem Urtheile des Paris diese Form der Augen-braune»/ welche er der schönsten unter den drei Göt-tinen gibt/ vermutblich au» angeführeten Stellen ge-zogen. Die Begriffe unserer Bildhauer/ undzwar derjenigen/ die das Alte nachzuahmen vorge-ben/ sind im Schönen einzeln und eingeschränket/wen sie zum Muster einer großen Schönheit denKopf des AntinouS wähle»/ welcher die Augen-braunen gesenket hat/ die ihm etwas Herbes u»dMelancholisches geben.
§. 36. ES sällete Vernini ein sehr unaegrün-deteS Urtheil/ wen er die Mahl der schönstenTheile/ welche ZeuxiS an fünf Schönheiten zu
i) Lario, 2ö> Lrmic^I! ^nalect. t> i. x. g.j.
6. v. 72.
Die Ilbersezer geben das Wort super-
eilUü^ wie es die Zusammenstund desselben erfordert;man köiite es aber / nach der Auslegung des H e s» ch i us,Stolz iidersezen. Unterdessen sagt man (!.->
^Irrurs Lt tles drillt, 217.)/ daß die Araber solcheAugenbraunen, welche zusammenlaufen, schön fin-den. Winckelman,lN!an vergleiche 5 V. S K. 2Z K.Z
Z) Lolulil. v. 7Z.
Dieses ist vermnthlich die einzige Stelle im ganzen Ge-dickte, die init der Anführung des Autors Ähnlichkeithat. Meyer.
4) L^IiZinucci, Vil. <1i Lcrniiii, p. 70^