Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
64
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6! Geschichte der Kunst.

§, 27. Dic Gymnasia und die Orte, wo sichdie Jugend im Ringen und in anderen Spielennakcnd übete/ und wohin man ging/ die schöne Zu-gend zu sehen / l) waren die Schule«/ wo dic Künst-ler dic Schönheit des GcbäudeS sahen / und durch dietägliche Gelegenheit/ das schönste Nakcndc zu sehen/wurde ihre Einbildung erhizct/ und die Schönheitder Formen machete sich ihnen eigen und gegen-wärtig. In Sparta übcten sich sogar junge Mäd-chen entkleidet/oder fast entblößet/ im Ringen.^)§. 28. Die Schönheit ist jedem Alter eigen,aber/ wie den Göttinen der Jahreszeiten,in verschiedenem Grade; mit der Jugend aber ge-sellet sie sich vornehmlich; daher ist der Kunst großesWerk, dieselbe zu bilden. In derselben fanden dieKünstler/ mehr als in dem mäiilichen Alter/ dieUrsache der Schönheit: in der Einheit/ in der Man-nigfaltigkeit und in der Übereinstimmung/^) indem

nicht genau gelesen zu habe»/ da er das Lobgedichtauf den Xenophon mit dem Skolion venvcchsclt/welches/ebenfalls pomPindarus gedichtet/ dazu besinntwar/ durch die Hetären/ dic xenophon der Aphro-dite wegen seines Siegs geweiht hatte, bei demüvfer zu Ehren dieser Gottin gesungen zu werden. Dennicht dic Ode, sondern dieses Skolion hatte den vondem Autor gedachten Anfang. Die Undeutlich-keit des Textes in der wiener Ausgabe wird da-durch gehoben/ daß wirwelcher für Mädchen" i»»welche für Mädchen/" verwandelt haben. Meper,

i) /Vrislopl,. v. 561.

Ic^I. v. 82.

3) OnomAZt. I. 4. <?. 14. scct. 10J.

clroin. v. 699.

-I-« cinüi/r, ZI. 4?. ll. 6. I>. idü. cil!l>SicbcliS.