Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
40
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Geschichte der Kunst.

Gemäldes der Pallas in ihrem Tempel zu Tegea/5)welches ein Leetisternium derselben war. -)

§. 32. Die Malerei insbesondere hat dem Aus-malen der Zimmer unter drn Allen sehr viel zu dan-ken / so wie eben dieses zn unserer Voreltern Zeitenin Italien eine von den Ursachen des AufnehmenSder Kunst war, ehe weniger kostbare Bekleidungen derWände mit gewttrketem Zeuge die Malerei aus denZimmern verbannet haben. Die Alten ließen ihreZimmer auch mit geographischen Karten aus-malen/ von welcher Auszierung man sich aus demlangen und prächtigen topographischen Saale derLänder von Italien in dem vaticanischen Palaste ei-nen Begrif machen kau.

§. 33. Die Malerei und Bildhauerei verhaltensich wie die Beredsamkeit und Dichtkunst: diese,weil sie mehr als jene heilig aehalteu, zu heiligenHandlungen gebrauchet und besonders belohnet wur-de/ gelangete zeitiger zu ihrer Vollkommenheit;und dieses ist zum Theil die Ursache, daß, wie Ci-cero saget/ mehr gute Dichter, als R e d n e r/ gewe-sen. ') Wir finden aber/ daß Maler zugleich Bild-hauer waren: wie unter anderen ein atheniensischerMaler< Mikon/ welcher die Statue des Kalliasvon Athen gemachet hattet) der berühmte MalerEuphranor/5) des Praxiteles Zeitgenosse;

1) I.. g, c, 47.

2) Sie Hauptstelle üb..- die Lectisternien der Römerist hei LiViu §. (Ii. 40. ill liiie,) Me»e r.

3) Oe oral, I. 1. c. Z.

4) p!>u<ü>n. I. 6. c. 6.

Die Ansülirmig dieser Stelle ist ganz richtig »»d dasÜbrige, was Heinrich Meuer beigebracht, gehörtnicht hieher. Siebet is.

Z) piin, I> Z4> c> g> sect, ig.xrinc^ I.ZZ.c. >>. sccl.4o.n.