Druckschrift 
4 (1825)
Entstehung
Seite
38
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Geschichte der Kunst.

Regeln am Menschen bestimt/ da die Vauknnst dieihrigen durch viele Schlüsse finden, nnd durch denBeifall festsezen mußte.

ß. 3v. Die Bildhauerei aber ist vor der Male-rei vorausgegangen/ und hat/ als die ältere Schwe-ster/ diese/ als die jüngere/ gefüyret! ja, PliniuSist der Meinung / daß zur Zeit des troianischen Krie-ges die Malerei noch nicht gewesen sei/) Der Lu-piter des PhidiaS/ und die Juno des Poly-kletuS/ die vollkommensten Statuen/ welche dasAltertum gekaut hat/ waren schon/ ehe Licht u«dSchatten in griechischen Gemälden erschien. DenApollo doruS/'^) und sonderlich nach ihm Zeu«xiS/ derMeister und der Schüler/ welche in der neun-zigsten Olympias berühmt waren/ find die ersten/welche hierin sich zeigeten; ') da man sich die Gemäldevor ihrer Zeit als neben einander gesezete Statuenvorzustellen hat/ die ausser der .Handlung/ in wel-cher sie gegen einander standen, als einzelne Figurenkein Ganzes zu machen schienen / nach eben der Art/

1) 1^, Z5 c. Z. sect. 6. Meyer.

2) Er wurde der Schattenmale r aenant /

v. Man siehet also die Ursache solcher

Veneniiuna, und Hesvchius, welcher nir

das ist: der Z eltmaler, genommen, ist zuverbesser». BZ i n ck e l m a i>.

ist ein Theatermaler.)

Hier wird mchr des Avollodorus/ sondern nurdes Zeuris gedacht, wie er zuerst das Verhältnißzwischen Licht undSchatten erfunden. !Dai; AvohlodoruL zuerst Licht und SÄatten ein seinen Gemäldenangewandt, erzählt Plutarchns. (v« gloi-iuinUIo.) Nach Plinins l!. 3'>. g- »cct, blühteApollodorus »ni die uud Zeuris um dieOlympiade. (8ui>!as v. Fra.